Baden-Württemberg

GEW: Vorgriffsstunde verschärft Lehrermangel

Die Bildungsgewerkschaft GEW ruft Schüler/innen und Eltern zu Protesten gegen das geplante Vorgriffsstundenmodell der Landesregierung auf.

14.12.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Wenn die CDU/FDP-Landesregierung diese Sparmaßnahme auf Kosten der Schüler und Schülerinnen sowie Lehrkräfte durchsetzt, muss sie im März abgewählt werden. Tagtäglich erleben Eltern, dass Unterricht ausfällt, weil Fachlehrer fehlen. Wenn die Arbeitszeiterhöhung kommt und sich die Einstellungschancen verschlechtern, werden Lehrerinnen und Lehrer in benachbarte Bundesländer abwandern. Andere Bundesländer warten mit Kusshand auf die gut qualifizierten jungen Pädagoginnen und Pädagogen, die Ministerpräsident Stefan Mappus vor die Tür setzen will", sagte am Dienstag (14.12.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.

Die größte bildungspolitische Interessenvertretung in Baden-Württemberg macht gegen das Sparpaket der Landesregierung mobil. In einer Resolution des Landesvorstandes hat die GEW die Lehrer/innen aufgerufen, keine Überstunden mehr zu leisten, wenn die Landesregierung das Vorgriffsstundenmodell durchsetzt. Heute werden die über 47.000 Mitglieder in Baden-Württemberg über die Auswirkungen des Sparpakets informiert.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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