Schleswig-Holstein

GEW zu Bildungskonferenz: Positives Fazit – aber Schulen bleiben Baustelle

Ein positives Fazit zog Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW nach der ersten Bildungskonferenz, zu der Bildungsministerin Wende am Sonnabend, 8.9.2012 in Kiel eingeladen hatte.

10.09.2012 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Natürlich bleibt das Schulsystem in Schleswig-Holstein auch nach dieser Konferenz eine Baustelle mit vielen Problemen. Aber die Konferenz hat zur Transparenz und zur Einbeziehung von gesellschaftlichen Gruppen in die aktuelle schulpolitische Diskussion beigetragen, was schon für sich genommen gut zu bewerten ist ", so der GEW-Landesvorsitzende.

Auf der "GEW-Habenseite" verbuchte er deutliche Unterstützung der Konferenzteilnehmer für die GEW-Forderungen nach Maßnahmen zur Erhaltung der Lehrergesundheit und zu verstärkten Anstrengungen bei der Lehrerfortbildung. Aus Sicht von Matthias Heidn sei außerdem erkennbar geworden, dass die meisten Konferenzteilnehmer Korrekturen des Schulgesetzes (Überführung von Regionalschulen in Gemeinschaftsschulen, Abschaffung abschlussbezogener Klassen an Gemeinschaftsschulen, kein weiterer Ausbau von G-9) nicht widersprechen. Die Landesregierung sollte sich daher nicht zu lange Zeit lassen, einen Entwurf zur Änderung des Schulgesetzes vorzulegen. Schließlich bräuchten die Schulen Planungssicherheit.

Der GEW-Landesvorsitzende kündigte an, dass die GEW weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt aller Stellen im Bildungsbereich, eine Reduzierung der Pflichtstunden bei den Lehrkräften und die Verkleinerung von Klassen streiten werde.

Ansprechpartner

GEW Schleswig-Holstein

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