GLEV: Unterrichtsausfall durch schulformübergreifende Lehrerfeuerwehr und Schaffung einer zentralen Einsatzleitstelle kurzfristig entgegenwirken
Die Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) des Saarlandes fordert eine Analyse des Unterrichtsausfalls an saarländischen Schulen. Die Eltern sprechen sich zudem für schnell wirksame Gegenmaßnahmen aus. Um den durch Lehrermangel oder durch krankheitsbedingte Unterrichtsausfälle entgegenzuwirken, schlägt die GLEV Sofortmaßnahmen vor.
15.10.2007 Saarland Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)So könnte mit einer schulformübergreifenden Lehrerfeuerwehr und der Einrichtung einer zentralen Einsatzleitstelle schnell und unbürokratisch für Abhilfe gesorgt werden. Eine solche Leitstelle könnte vom Bildungsministerium die Vertretungseinsätze "schulformübergreifend" koordinieren.
"Es gibt definitiv viel zu wenige Lehrkräfte an den saarländischen Schulen. Unter dem Motto die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort könnte könnte auch bei krankheitsbedingten Unterrichtsausfällen kurzfristig Verbesserungen erzielt werden. Und dies ohne einen größeren finanziellen Aufwand! Trotzdem führt an Lehrerneueinstellungen langfristig kein Weg vorbei", betont der GLEV-Vorsitzende Jörg Dammann.
Die Elternvertretung fordert Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer auf, zügig Maßnahmen zu ergreifen, um die angespannte Situation bei der Personalisierung in den Berufsbildungszentren zu verbessern. Hierzu gehöre auch eine Flexibilisierung des Lehrereinsatzes und Lehrereinstellungen. Das Bildungsministerium sollte zudem überlegen, zukünftig Lehrkräfte aus allgemein bildenden Schulen auch für berufliche Schulen auszubilden und einzustellen.
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