Großen Bedarf der Gymnasien an zusätzlichem Personal berücksichtigen
"Der Beschluss zur Stärkung der Schulsozialarbeit durch die Schaffung zusätzlicher Stellen war eine richtige Entscheidung der CSU-Fraktion in Wildbad Kreuth", lobte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt. Das sei gut investiertes Geld, das natürlich zunächst einmal an den Brennpunktschulen eingesetzt werden müsse. Gleichzeitig forderte Schmidt, in Zukunft die Gymnasien bei der Zuteilung von Schulsozialarbeitern und anderem pädagogischen Personal zu berücksichtigen: "Auch Gymnasien sind nicht mehr überall reine Inseln der sozialen Seligkeit." Überdies sähe sich gerade das Gymnasium mit der Verlängerung des Schultags infolge der G8-Einführung vor gestiegene Aufgaben in den Bereichen Erziehung und Betreuung gestellt. Dafür sei neben Lehrkräften zusätzliches pädagogisches Personal unabdingbar. "Ich will nicht leugnen, dass wir uns vor diesem Hintergrund eine entsprechende Berücksichtigung unserer Schulart in Kreuth gewünscht hätten", erklärte der bpv-Vorsitzende.
17.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)Zufrieden zeigte sich Schmidt mit dem eindeutigen Bekenntnis der CSU-Fraktion zum gegliederten Schulwesen: "Die Kreuther Erklärung zum Schulwesen zeigt die Bereitschaft der Regierungspartei, objektive Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung ernst zu nehmen und zur Grundlage schulpolitischer Entscheidungen zu machen." Diese Einsichtsfähigkeit wünsche er sich auch von all jenen, die bislang unverdrossen der Gesamtschulideologie hinterherrennen. Die Absicht der Regierungsfraktion, innerhalb des bestehenden Schulsystems die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu stärken und die Durchlässigkeit mit Augenmaß weiter zu erhöhen, sei im Sinne der Schüler und daher der richtige Ansatzpunkt. "Das wird von uns auch weiterhin vorbehaltlos unterstützt", bekräftigte Schmidt abschließend.
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