Großes Elterninteresse an schulischen Sachthemen – der 9. Saarländische Elterntag ein voller Erfolg
"Das große Interesse der Eltern an Informationen und der Möglichkeit der sachlichen Diskussion hat gezeigt, wie wichtig solche Fortbildungsveranstaltungen sind", erklärt der Vorsitzende der Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) Joachim Klesen. Am gestrigen Elterntag konnten mehr als 140 Eltern begrüßt werden. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Schule verändert sich – Potenziale und Möglichkeiten von Eltern. Die Teilnehmer beschäftigten sich insbesondere mit den Fragen, wie muss sich Schule verändern, was hat sich in Schule schon verändert und wie können wir Eltern dabei konstruktiv mitwirken.
02.03.2008 Saarland Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)Kultusministerin Kramp-Karrenbauer betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Eltern im Schulentwicklungsprozess. Neben Vertretern der Parteien waren auch der Vorsitzende der GEW Klaus Kessler und die Vorsitzender des VDR Inge Röckelein der Einladung nach Homburg gefolgt.
Klesen mahnte im Rahmen der Begrüßung Verbesserungen der schulischen Rahmenbedingungen an. "Durch strukturelle und inhaltliche Verbesserungen muss die Möglichkeit geschaffen werden, einen Unterricht zu halten, der das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellt. Alle SchülerInnen müssen dort abgeholt werden, wo sie stehen und zu ihrem persönlichen Leistungsmaximum geführt werden. Kein Kind darf uns verloren gehen", forderteKlesen. "In Schule müssen verstärkt auch Eltern ihre Kompetenzen einbringen können. Eine Kommunikation auf Augenhöhe mit den Lehrkräften ist ebenso wichtig." Die von der GLEV angebotene Elternfortbildung soll dabei helfen, dass Eltern aktiv am Schulentwicklungsprozess teilhaben können.
Klesen bedankte sich in dem Zusammenhang auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM). "Ohne die tatkräftige Unterstützung durch unsere Koordinierungsstelle beim LPM, namentlich Frau Hilde Weber und Frau Jutta Quirin, wäre eine solche Veranstaltung nicht zu organisieren."
Die Veranstaltung wurde von den Kooperationspartnern Stiftung Demokratie, Saartoto und der Arbeitskammer des Saarlandes unterstützt.
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