Bayern

Grüne: Ernährungsbildung an Schulen verstetigen

Der neu festzuschreibende "Lehrplan plus" bietet nach Ansicht der Landtagsgrünen eine gute Gelegenheit, die Gesundheits-, Ernährungs- und Verbraucherbildung in jeder bayerischen Schulart zu verankern. "Viele Fähigkeiten – wie der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln und gesundheitsfördernden Maßnahmen – werden den Kindern heutzutage nicht mehr automatisch im Elternhaus vermittelt", weiß der bildungspolitische Sprecher der Grünen, Thomas Gehring. Fast-, Functional- und Convenience-Food dominieren häufig den Speisenplan der Jugendlichen. "Diese Ernährungsgewohnheiten sind Einfallstore für Diabetes, Allergien und ernährungsbedingte Krankheiten", unterstreicht Thomas Gehring.

18.04.2013 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Gesundheits- und Ernährungsbildung soll nach den Plänen der Landtagsgrünen nicht nur im entsprechenden Fachunterricht, sondern auch fächerübergreifend gelehrt werden. Im Ganztagsunterricht sollen zusätzliche Stunden für den – auch außerschulischen - Praxisunterricht (z.B. Kochen, Schülerfirmen) vorgesehen werden. Die unterschiedlichen Programme zur Förderung der Gesundheits- und Ernährungserziehung sollen evaluiert, verstetigt und finanziell gefördert werden. "Wir müssen Kindern frühzeitig vermitteln", so Thomas Gehring, "wie sie Werbestrategien erkennen, können, welche Rechte und Pflichten sie als Kunden genießen und wie sie sich über Herkunft und Qualität des Warenangebots informieren können."

Ein entsprechender Antrag der Landtagsgrünen wurde heute im Bildungsausschuss zwar abgelehnt, das Thema bleibt bei den Landtagsgrünen aber auf der Agenda.

http://www.gruene-fraktion-bayern.de


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