Gute Bildung erfordert längeres gemeinsames Lernen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das Vorhaben der FDP sich auf ihrem Landesparteitag in Münster bildungspolitisch neue Leitsätze geben zu wollen. Sie rät dazu, für mehr Chancengleichheit neue Wege für ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder zu beschreiten.

18.04.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

"Bildung ist Bürgerrecht, hieß es einmal bei der liberalen Partei und wer verbindet damit nicht Namen wie Hamm-Brücher, Dahrendorf oder Flach. Wenn der FPD-Landesvorsitzende in einem Interview die bestmögliche Förderung der Schüler mit differenziertem Unterricht und hoher Durchlässigkeit fordert, sehen wir darin hoffnungsvolle Ansatzpunkte für eine schulpolitische Wende", erklärte GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber heute in Essen zum bevorstehenden Landesparteitag der FPD am Samstag in Münster.

Auch an einem anderen Punkt wünscht sich der Gewerkschaftsvorsitzende ein Anknüpfen der FDP an ihre bürgerlich-liberalen Traditionen. Die FDP solle eine Regierungsinitiative zur Abschaffung der Kopfnoten im Schulgesetz starten. GEW-Chef Meyer-Lauber: "Die lebenslängliche Etikettierung junger Menschen mit Verhaltensnoten ist mit einem modernen liberalen Menschenbild schwerlich vereinbar."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden