Gute Medien für guten Schulunterricht
(red) Wochenend und Sonnenschein, das galt – nach einem langen kalten Winter- endlich für den vergangenen Samstag. Doch statt die laue Frühlingsluft bei einem Spaziergang zu genießen, nutzen rund 1200 Lehrerinnen und Lehrer diesen Tag, um sich fortzubilden. Sie folgten der Einladung des Schulministeriums, der Medienberatung NRW und des VdS Bildungsmedien zum Kongress "Lernen erfolgreich gestalten" in die Dortmunder Westfalenhalle.
16.03.2011 ArtikelAls kleine didacta bezeichnete NRW Schulministerin Sylvia Löhrmann in ihrer Eröffnungsrede die Veranstaltung. Denn schließlich findet die Bildungsmesse nur alle drei Jahre in Köln statt, dazwischen gastiert sie in Stuttgart und Hannover. Und diese für NRW didactalose Zeit wird traditionsgemäß mit Bildungskongressen gefüllt.
<iframe title="YouTube video player" width="484" height="393" src="http://www.youtube.com/embed/adp1I_670vs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Zum guten Unterricht gehöre zwingend die Ausstattung mit guten und individuell fördernden Lernmitteln, betonte Sylvia Löhrman. Für den digitalen Bereich konnte der Geschäftsführer der Medienberatung NRW, Wolfgang Vaupel, dazu bereits etliche positive Trends ausmachen. Etwa, dass die Technik zunehmend im Internet bereitgestellt werde, dass Schulträger den pädagogischen und finanziellen Vorteil webbasierter Lösungen erkannt hätten und dass es immer mehr gute digitale Angebote gebe. Eine repräsentative Auswahl sowohl digitaler und wie auch traditioneller Lernmedien zeigten die knapp vierzig Aussteller in Dortmund.
Und in insgesamt 48 Workshops konnten sich die Lehrerinnen und Lehrer über individuelle Förderung in den verschiedenen Fächern, über die Nutzung von interaktiven Whiteboards im Unterricht, über Leistungsüberprüfung oder die konkrete Unterrichtsgestaltung beim längeren gemeinsamen Lernen informieren.
Um aber die Umsetzung all der anstehenden Reformen finanzieren zu können, müssten die heute verfügbaren Mittel trotz sinkender Schülerzahlen auf Dauer im System bleiben, forderte der Vorsitzende des VdS Bildungsmedien, Wilmar Diepgrond. In NRW, so versprach Sylvia Löhrmann, würden diese Mittel in Unterrichtsentwicklung und gute Fortbildung investiert.
Je mehr Besatzung das Boot der Unterrichtsentwicklung habe, um so schneller und sicherer werde es sein Ziel erreichen: Nämlich mehr Jugendliche mit Abschlüssen und mit besseren Abschlüssen, erklärte Löhrmann. Und verteilte zum Schluss noch einmal ein dickes Lob an die anwesenden Lehrer. Die nämlich säßen schon in diesem Boot zur Zukunftssicherung der Schüler.
Weiterführende Links
- VdS Bildungsmedien e.V.
- Medienberatung NRW
- Schulministerium NRW
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