Halbjahreszeugnisse: Die Hilfe für den Endspurt

Am (heutigen) Freitag bekamen die Schülerinnen und Schüler im Saarland Halbjahreszeugnisse. An den allgemeinbildenden Schulen wurden 100.074, an beruflichen Schulen, einschließlich den Schulen des Gesundheitswesens 41.175, urkundliche Leistungsbeurteilungen ausgehändigt, die sich aus Einzelleistungen wie Klassenarbeiten, mündliche Note, Hausaufgaben und Abschlussprüfung zusammensetzen. Es gibt für jedes Unterrichtsfach Noten, die Skala reicht von 1 - sehr gut - bis 6 - unbefriedigend. In der Oberstufe werden diese Noten wiederum durch Punkte von 0 bis 15 ersetzt. Die 8.214 Schülerinnen und Schüler im 1. Schuljahr erhalten kein Zeugnis, sondern die Erziehungsberechtigten im Regelfall ein Beratungsgespräch.

25.01.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Während es beim Zeugnis am Ende des Schuljahres in der Regel um die Versetzung in die nächste Klasse geht, wird durch das Halbjahreszeugnis lediglich eine Übersicht der Leistungen vermittelt, es ist eine Zwischenbilanz. Auch wenn die Schülerinnen und Schüler, aber insbesondere auch die Eltern, die Notentendenzen im Vorfeld bereits kennen sollten, ist das Halbjahreszeugnis die Hilfe für den Endspurt zum Schuljahresende. Es bietet die Chance, Probleme zu erkennen und mit der Lehrerin oder dem Lehrer gezielt über die schulischen Stärken und Schwächen zu sprechen. Denn trotz des Hinweises *Versetzung gefährdet im Zwischenzeugnis, bestehen für die Schülerinnen und Schüler gute Chancen, das Klassenziel doch noch zu erreichen, so Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Und Statistiken zeigen, dass etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler mit einem schlechten Halbjahreszeugnis, dies zur Motivation nutzt und letztlich den Sprung in die nächste Klassenstufe schafft. *Eine ehrliche Selbstkritik ist ganz wichtig, so Ministerin Kramp-Karrenbauer, Und wer ein gutes Zeugnis hat, der sollte stolz auf sich sein, aber keinesfalls auf dem Erfolg ausruhen!

Bei Auffälligkeiten und Schwierigkeiten ist zunächst ein Gespräch mit der Schule sehr wichtig. Schülerinnen und Schüler, Eltern und sonstige erziehungsberechtigte Personen, aber auch Lehrerinnen und Lehrer können sich zudem an den Schulpsychologischen Dienst wenden. Dieser hat die Aufgabe, durch Diagnose und auch auf die Schule bezogene Therapien, insbesondere durch die Beratung, Förderung und in Einzelfällen auch durch weiterführende Betreuung, bei der Vermeidung und Überwindung von Auffälligkeiten und Schulschwierigkeiten zu unterstützen.

Schulpsychologische Dienste im Saarland

Landeshauptstadt Saarbrücken, Passagestraße 2 - 4, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681/905-4936 (Sekretariat)

Regionalverband Saarbrücken, Am Schloss 6 - 16, 66117 Saarbrücken, Tel.: 0681/506-7382 (Sekretariat)

Landkreis Saarlouis, Prof.-Notton-Straße 1, 66740 Saarlouis, Tel.: 06831/444-450 (Sekretariat)

Landkreis Neunkirchen, Saarbrücker Straße 40, 66580 Neunkirchen, Tel.: 06821/913167 (Sekretariat)

Landkreis St. Wendel, Mommstraße 21, 66606 St. Wendel, Tel.: 06851/801-317 (Sekretariat)

Landkreis Merzig, Bahnhofstraße 44, 66663 Merzig, Tel.: 06861/780367 (Sekretariat)

Saarpfalz-Kreis, Am Forum 1, 66424 Homburg, Tel.: 06841/104-661 (Sekretariat)


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden