Handreichung für Kommunen und Kreise erläutert neue Vorschriften des Schulgesetzes zur Schulentwicklungsplanung

Die heute (27. März) vom Bildungsministerium veröffentlichte "Handreichung für Schulträger" erläutert die Vorschriften des neuen Schulgesetzes, die die Gestaltung der Schullandschaft betreffen. Sie gibt Antworten auf Fragen nach Mindestgrößen für Schulen, Schulträgerstruktur, Schullastenausgleich oder wie organisatorische Verbindungen von Schulen gestaltet werden können.

27.03.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

So werden zum Beispiel ausführlich Fragestellungen der Schulentwicklungsplanung erörtert. In diesem Zusammenhang wies Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave auf die Bedeutung einer gründlichen Planung in diesem Bereich hin: "Fehlplanungen und unnötige Ausgaben können vermieden werden, wenn die Schulangebote auf der Basis regionaler Schülerzahlprognosen und in Absprache mit der Schulaufsicht weiter entwickelt werden." Ziel einer guten Schulentwicklungsplanung sei es, trotz rückläufiger Schülerzahlen ein pädagogisch hochwertiges und wohnortnahes Schulangebot zu sichern.

Die Ministerin hob noch einmal hervor, dass die Einrichtung von Regional- und Gemeinschaftsschulen in erster Linie Sache der Schulträger sei. "Dabei ist die Schulentwicklungsplanung des jeweiligen Kreises zu berücksichtigen." Für die Fälle, in denen aktuell keine Schulentwicklungsplanung vorhanden sei, entscheide das Bildungsministerium auf der Grundlage der vorliegenden Daten, Planungen, eigener Einschätzungen und nach Stellungnahme des betroffenen Kreises.

Die 16-seitige Schrift wird den Kreisen, kreisfreien Städten, Schulämtern und kommunalen Landesverbänden zunächst per Mail übermittelt. Sie steht außerdem im Internet auf der Homepage des Bildungsministeriums unter http://www.mbf.schleswig-holstein.de/ als pdf-Datei zum Herunterladen zur Verfügung. Nach den Sommerferien wird die Handreichung auch in gedruckter Form zu beziehen sein.


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