Hauptschulen leisten eine hervorragende Arbeit

Herr Rösner ist derjenige, der seit Jahren die Hauptschule stigmatisiert. Nun weint er Krokodilstränen, wenn dort die Schülerzahlen zurückgehen. Seit 20 Jahren verfasst er Nachrufe auf die Hauptschule und schreckt dabei auch vor Sätzen nicht zurück wie: "Man muss die verfluchte Hauptschule abschaffen." (Westfälische Rundschau, 11.09.2007). Wer so über eine Schulform, über deren Schüler und Lehrkräfte redet, diskreditiert sich selbst.

25.08.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Schülerinnen und Schüler, um die es letztlich geht, kommen bei ihm nicht vor. Die Leistungen der Hauptschule werden völlig außer Acht gelassen. Schulministerin Barbara Sommer: "Die Hauptschule ist vielfältiger, lebendiger und besser als Ideologen wie Frau Löhrmann und Herr Rösner sie wahrhaben wollen. Ich setze mich unbeirrt für den Erhalt dieser Schulform ein. Die Hauptschulen leisten eine hervorragende Arbeit und stärken die Zukunftschancen ihrer Schülerinnen und Schüler."

Auch die Forderungen nach einem längeren gemeinsamen Lernen lehnt die Schulministerin ab: "Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Verbesserung des Lernerfolgs durch längeres gemeinsames Lernen. Im Gegenteil: Die PISA-Studie zeigt, dass es keinen Zusammenhang gibt zwischen der Schulstruktur und den Lernerfolgen der Schüler. Alles andere sind ideologische Hirngespinste. Wer wie die Grünen eine ´Gemeinschaftsschule´ und damit das gemeinsame Lernen bis Klasse 10 fordert, sollte außerdem auch klar und deutlich sagen, dass dies das Ende für Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien bedeutet. Diese bewährten und erfolgreichen Schulformen müssten geschlossen werden. Eine solche Zerschlagung wird es mit dieser Landesregierung nicht geben. Wir halten an der bewährten Schulstruktur fest. Das gegliederte Schulsystem ermöglicht eine begabungsgerechte Förderung jedes einzelnen Schülers. Deshalb wollen wir es erhalten, weiterentwickeln und verbessern."


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