Hochschule Harz (FH) und Landesmusikgymnasium schließen Kooperationsvereinbarung

In Anwesenheit von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz werden heute der Rektor der Hochschule Harz (FH), Prof. Dr. Armin Willigmann und der Schulleiter des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode, Dr. Detlef Gieseler, um 17.00 Uhr im Festsaal des "Alten Lyceums" (Oberpfarrkirchhof 7, 38855 Wernigerode) eine Kooperationsvereinbarung abschließen.

18.12.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die Vereinbarung zielt auf eine intensivere Zusammenarbeit von Hochschule und Schule, wodurch Schülerinnen und Schüler in ihrer Entscheidungsfindung bezüglich ihrer Studien- und Berufswahl gestärkt und frühzeitig an ein akademisches Studium herangeführt werden sollen. Im Rahmen einer Frühstudierendenförderung der Hochschule erhalten ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, sich für reguläre Lehrveranstaltungen der Hochschule einzuschreiben. Auf Wunsch können sie an den Prüfungen dieser Veranstaltungen teilnehmen, die bei einem späteren Studium an der Hochschule Harz anerkannt werden.

Die Hochschule Harz beteiligt sich an schulischen Veranstaltungen im Rahmen des Studien- und Berufsorientierungskonzeptes. Schülerinnen und Schülern des Landesgymnasiums für Musik werden Gruppenbesuchsprogramme mit experimentellem Anteil oder die Teilnahme an einer regulären Vorlesung ermöglicht, um den Lehrbetrieb an einer Hochschule näher kennen lernen zu können.

Um dem gesellschaftspolitisch bedeutsamen Stellenwert der Förderung von Mädchen und Frauen in Naturwissenschaft und Technik gerecht zu werden, unterstützt das Landesmusikgymnasium die Bemühungen der Hochschule Harz bei der Information und Motivation von Mädchen für ein Technik- oder Ingenieurstudium ebenso wie für die Studiengänge im Bereich Wirtschaftswissenschaften, insbesondere Tourismus.

Kultusminister Olbertz fand lobende Worte für dieses Projekt, das er als ein Beispiel für "strategische Allianzen für die Zukunft Sachsen-Anhalts" bezeichnete. "Die Unterzeichnung dieses Kooperationsvertrages", so der Minister, "ist geeignet, die Leistungskraft unserer Schulen und Hochschulen in einem noch stärkeren Maße überregional bekannt zu machen. Wenn wir uns im Hochschulpakt verpflichtet haben, den Anteil der Studienanfängerinnen und Studienanfänger mindestens auf dem jetzigen Niveau zu halten, dann bedeutet dies natürlich zu allererst, junge Leute für das Land Sachsen-Anhalt zu interessieren. Das heißt: wir dürfen nicht nur Köpfe zählen, sondern es muss uns gelingen, die "Richtigen" zu uns zu holen und mit unserem Profil und unseren Leistungen zu werben."


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