HWK und VDR fordern individuelle Förderung und systematische Berufsorientierung in der Realschule plus

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) und die Handwerkskammern Rheinland-Pfalz haben sich bei einem Treffen in Mainz dafür eingesetzt, die künftige Realschule plus zu einer attraktiven Alternative zum Gymnasium werden zu lassen. Dazu sei eine individuelle Förderung und systematische Berufsorientierung erforderlich.

09.12.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Verband Reale Bildung

Eltern würden bei der Anmeldung ihrer Kinder nach der Grundschule darauf achten, dass die gewählte Schule auch einen direkten Hochschulzugang eröffne, so der VDR-Landesvorsitzende Bernd Karst. Deshalb sei die Fachoberschule als Oberstufe der Realschule plus unabdingbar. Nur eine attraktive Realschule plus mit frühzeitiger systematischer Berufsorientierung in allen Bildungsgängen sichere den Bestand der weltweit anerkannten dualen Berufsausbildung.

Mit ihren vielfältigen Fortbildungs- und Karrierechancen biete gerade eine handwerkliche Lehre eine attraktive Alternative zum Abitur, betonte Günther Tartter, Hauptgeschäftsführer der HWK Rheinhessen. In der engen Verzahnung von beruflicher und allgemeiner Bildung sehen die Gesprächspartner die große Chance der Schulstrukturreform. Die Qualität der Ausbildung sollte durch zentrale Abschlussprüfungen für alle Bildungsgänge gesichert werden.

Der VDR unterstützt den Vorstoß der Kammern, einen Hochschulzugang nach einem besonders qualifizierten Lehrabschluss zu ermöglichen. Hierzu sei es allerdings notwendig, die Studierfähigkeit der Auszubildenden im Rahmen eines differenzierten berufsbegleitenden Unterrichts gezielt zu fördern.

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