Immer mehr Schüler besuchen Ethik-. und Religionsunterricht

93,7 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt nehmen am Ethik- oder Religionsunterricht teil. Das sind 3,3 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr. In der Sekundarschule, im Gymnasium und in den Gesamtschulen liegt der Anteil der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über 95 Prozent, in der Grundschule konkret bei 99,9 Prozent. In den Förderschulen nehmen im laufenden Schuljahr 54,4 Prozent aller Schülerinnen und Schüler am Werte bildenden Unterricht teil. Im vergangenen Schuljahr lag die Quote noch bei 48,7 Prozent.

18.03.2008 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz betont, dass die erfreuliche Angebotsbreite der Fächer Ethik und konfessionelle Religion dem Einsatz kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem Einsatz von Lehrkräften an einer weiteren Schule neben ihrer Stammschule zu verdanken ist. In den Förderschulen mit ihren spezifischen inhaltlichen und methodischen Anforderungen könne allerdings das Fehlen von Fachlehrkräften nur bedingt durch den Einsatz von kirchlichen Mitarbeitern oder Lehrkräften aus anderen Schulformen ausgeglichen werden. Auch in den berufsbildenden Schulen, so der Minister, bedürfe es weiterer Anstrengungen, den Anteil des Werte bildenden Unterrichts zu erhöhen.


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