Jugend forscht

Innovatives Jugend forscht Projekt auf der Hannover Messe 2010

Ein talentierter Preisträger von Jugend forscht zeigt ab kommenden Montag sein prämiertes Projekte auf der Hannover Messe 2010 – der größten Industriemesse der Welt. Vom 19. bis 23. April ist seine innovative technische Entwicklung am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 2 zu bestaunen. Die Jugend forscht Arbeit war in der 44. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb im vergangenen Jahr im Fachgebiet Technik ausgezeichnet worden.

15.04.2010 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Frederik Ebert (17) vom Lion-Feuchtwanger-Gymnasium in München präsentiert in Hannover sein körperunterstützendes Roboteraußenskelett. Mithilfe dieses innovativen Systems können Menschen bei schweren Arbeiten entlastet und bei Behinderung unterstützt werden. Der Jungforscher hat einen Roboterarm mit einer mobilen Plattform entwickelt, in die sich der Nutzer hineinstellt. Durch den Roboter wird der Mensch beim Heben und Bewegen von Lasten unterstützt und auf diese Weise entlastet. Eine Sensorik erkennt die Bewegungswünsche des Nutzers und leitet sie an einen Computer weiter. Entsprechend steuert dieser die Motoren des Roboterarms. Für sein Robotic Body-Assisting-Exoskeleton (R-BASE) erhielt Frederik Ebert beim Bundeswettbewerb im vergangenen Jahr den dritten Preis in Technik.

In diesem Jahr findet das Jugend forscht Finale in Essen statt. Für den 45. Bundeswettbewerb vom 13. bis 16. Mai 2010 haben sich insgesamt 179 Jugendliche mit 107 herausragenden Arbeiten qualifizieren können. "Sie alle zeigen eindrucksvoll, dass wir in Deutschland über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken jungen Forschern und Erfindern verfügen", sagt Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. "Die Präsentation auf Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Anschlussförderung bei Jugend forscht. Für die Jugendlichen ist die Hannover Messe eine exzellente Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus bietet Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb erfolgreichen Teilnehmern noch weitere Möglichkeiten, bestehende Interessen zu vertiefen und Fähigkeiten fortzuentwickeln. Das Förderangebot umfasst unter anderem Studienreisen, Forschungspraktika und die Hilfe bei der Patentanmeldung."

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