Internationale Bildungsexperten tagen in Potsdam

Haben PISA und andere Bildungsstudien das Bildungswesen verändert? Diese und andere Fragen zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen diskutieren rund 80 Bildungsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 25. bis 28. September in Potsdam auf der 15. OECD-Konferenz.

24.09.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Die Wissenschaftler, Fortbildner und Bildungsverwalter diskutieren über die unterschiedlichen internationalen und nationalen Erfahrungen bei der Steuerung von Innovationen und welche Rolle dabei Bildungsmonitoring, Bildungsberichterstattung und vergleichenden Schulleistungsstudien in den drei deutschsprachigen Ländern spielen. Die Tagung wird vom Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) organisiert.

Bildungsminister Holger Rupprecht begrüßt die Fachtagung. "Aktuelle Schulleistungsstudien wie PISA zeugen davon, dass die Herausforderungen an das Bildungswesen, sich an alle Länder gemeinsam stellen. So sind nationale Bildungsstandards, zentrale Prüfungen und Vergleichsarbeiten sowie eine innovative unterstützende Schulinspektion Voraussetzungen für eine systematische Qualitätsentwicklung an allen Schulen."

LISUM-Direktor Dr. Jan Hofmann ergänzt: "In den vergangenen Jahren wurde durch die verschiedensten Schulleistungsstudien eine Masse an empirischen Daten gesammelt. Die bildungspolitischen Weichenstellungen in den Ländern unterscheiden sich jedoch. Diese Tagung erlaubt uns nun, den Blick zu schärfen und erste Überlegungen anzustellen, ob die eingeschlagenen Wege die richtigen sind."

Das Tagungsprogramm ist in der Anlage. Weitere Informationen gibt es auf dem Brandenburgischen Bildungsserver unter www.bildung-brandenburg.de/ceri.html


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