Internationaler Schüleraustausch entwickelt sich positiv

Bayerische Schüler zeigen großes Interesse an Begegnungen mit dem Ausland. Dies belegen die neuesten Zahlen des Bayerischen Kultusministeriums zur Entwicklung der internationalen Kontakte bayerischer Schulen zu Partnerschulen im Ausland.

02.03.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

1.920 Schulpartnerschaften gab es im Schuljahr 2005/06 und insgesamt nahmen mehr als 57.000 Schüler, davon über 30.000 bayerische Schüler, an Austauschen teil. Die bayerischen Schulen zeigen damit, dass ihnen der Austausch mit Menschen unterschiedlicher Nationen, Sprachen und Kulturen sehr wichtig ist.

Besonders beliebt waren im Schuljahr 2005/06 Schüleraustausche mit Frankreich, Tschechien, Italien, Großbritannien und den USA. Auch Kontakte nach Australien, Irland, Russland und China sind gefragter denn je. Nahmen im Schuljahr 2003/04 erst 387 Schüler am bayerisch-chinesischen Schüleraustausch teil, so sind es jetzt bereits knapp 800.

Vor allem Schüler von Gymnasien nutzen den Austausch, um ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verfestigen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Die Kontakte bayerischer Gymnasien zu Partnerschulen im Ausland nahmen im vergangenen Schuljahr um 15% zu.

Knapp 3.000 bayerische Realschüler nahmen im Schuljahr 2005/06 an Gruppenaustauschen im Ausland teil - das sind fast 25% mehr als noch im Schuljahr 2003/04.

Das Bayerische Kulturfondsstipendium "Botschafter Bayerns" fördert den Aufenthalt von Schülern in mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in Russland und China. Jedes Jahr erhalten 15 bayerische Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 18 Jahren ein Teilstipendium für einen einjährigen Schulaufenthalt im Ausland, der aus den Mitteln des Kulturfonds Bayern finanziert und in Zusammenarbeit mit dem AFS (American Field Service, Interkulturelle Begegnungen e.V.) durchgeführt wird. Mit diesen Programmen will der Freistaat den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, Informationen über Land und Leute zu sammeln die menschliche Brücke zwischen Bayern und seinen Partnerländern zu verbreitern.


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