IWF-Studie: "Bayern ist Spitze bei der Schulqualität und beim Zugang zu beruflicher Bildung"
Sehr erfreut zeigt sich Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), über die neuerliche Bestätigung der besten Schulqualität aller Bundesländer für Bayern.
16.08.2012 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Damit erhalten wir einen weiteren Beweis dafür, dass wir mit unserem differenzierten Schulsystem in Bayern goldrichtig liegen, dass unsere pädagogische Arbeit an den unterschiedlichen Schularten reiche Früchte trägt und die Schulstrukturdiskussionen völlig überflüssig sind. Wenn Bayern im Bildungsmonitor 2012 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf hohem Niveau insgesamt an vierter Stelle liegt, dann nur deshalb, weil wir in der Verbesserung bei Ganztags-infrastruktur, bei der Akademisierung und in der MINT-Förderung noch nicht die Erfolge vorweisen können, die man im Vergleich der Bundesländer erwartet. Dennoch bleibt festzustellen, dass vor allem die Realschule in Bayern intensiv daran arbeitet, gerade diese Handlungsfelder zu bestellen. Messbare Verbesserungen sind hier allerdings erst in einigen Jahren zu erwarten."
Richtig sei laut Huber auch, dass Bayern "zu geringe Fortschritte bei der Förderinfrastruktur" habe und "deshalb ein besseres Ergebnis" derzeit nicht möglich sei. Für Bayern wird festgestellt: "Bayern erreicht bundesweit die Spitzenplätze bei der Schulqualität (Platz eins), der Förderung der beruflichen Bildung (Platz eins) und der Inputeffizienz (Platz eins) sowie einen vorderen Platz beim Vermeiden von Bildungsarmut (Platz drei)."
Huber: "Ich meine, mit diesen Ergebnissen können wir durchaus zufrieden sein. Die Förderinfrastruktur werden wir gemeinsam mit den Regierungsparteien stärken. Am bewährten differenzierten Schulwesen lassen wir hingegen nicht rütteln, denn Bildung in Bayern ist auf diesem hohen Niveau weiterhin nur mit eigenständigen Schularten und insbesondere der eigenständigen bayerischen Realschule möglich."
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