"Jugend im gewaltfreien Raum: Mobbing bei uns - (k)ein Thema!?"

SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, Projekte, Institutionen und alle, denen das Thema Mobbing am Herzen liegt, sind eingeladen am Freitag, 16. September 2005, 9:00 bis 18:00 Uhr und Samstag, 17. September 2005, von 9:00 - 12:30 Uhr, in der Friedrich-Ebert-Stiftung - Großer Konferenzsaal, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten, für ein gewaltfreies, von gegenseitigem Respekt und interkulturellem Verständnis geprägtes Lern- und Lebensumfeld zu streiten und zu arbeiten. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. September 2005 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung.

25.08.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Hänseln, lästern, ignorieren - so fängt es häufig an. Für die Betroffenen ist das alles andere als lustig, denn aus "harmlosen" Anfängen entwickelt sich häufig handfester Psychoterror. Noch schlimmer: Mobbing unter Schülerinnen und Schülern ist allzu oft ein Tabuthema innerhalb der Schule.

Es kommt vieles zusammen:

  • Mobbing zwischen Schülerinnen und Schüler findet vielfach außerhalb der Lehreraufsicht statt.
  • Aus Angst öffnen sich sowohl Opfer als auch Mitwisser ihren Eltern oder ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern oft erst nach sehr langer Zeit.
  • Lehrerinnen und Lehrer sind häufig nicht ausreichend über das Phänomen informiert.

Welche Mittel und Möglichkeiten haben wir, um Mobbing zu erkennen und welches Handwerkszeug brauchen wir, um adäquat mit den Tätern und Opfern umzugehen? Wie können wir Toleranz und Zivilcourage als Markenzeichen unserer Schule nach innen und außen deutlicher machen? Wer unterstützt uns dabei? Mit wem arbeiten wir daran gemeinsam?

In der Veranstaltung werden Jugendliche, LehrerInnen und alle anderen Akteure in und um Schule herum gemeinsam daran arbeiten

  • Initiativen gegen Mobbing für ein tolerantes, von wechselseitigem Respekt geprägtes Miteinander weiter bekannt zu machen
  • Initiativen und Projekte enger zu vernetzen
  • neue Sichtweisen, Denkanstöße und Kooperationen zu entwickeln und sie in Schulen und Kieze hineinzutragen

Für die Landeskommission Berlin gegen Gewalt begrüßt Staatssekretär Ulrich Freise, Senatsverwaltung für Inneres, für die Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßt Kathrein Hölscher die TeilnehmerInnen. Bis zu 250 TeilnehmerInnen können mitmachen.

Weitere Informationen zum open space und auch zu den bisherigen 6 Veranstaltungen finden Sie unter www.michaelmpannwitz.de => open space => Veranstaltungen.

Kontakt

für die Landeskommission Berlin gegen Gewalt
E-Mail
Tel. 030 9026-5453
Fax 030 90265003

für die Friedrich-Ebert-Stiftung
E-Mail
Tel. 030 26935-831
Fax 030 26935-858

Mobbing kommt vom englischen Wort "to mob" = pöbeln. Der Begriff "Mobbing" bezeichnet einen Prozess der systematischen Ausgrenzung und Erniedrigung eines anderen Menschen, die von einer oder mehreren Personen betrieben werden. Mobbing steht also für bewusste Handlungen, die zum Ziel haben, andere Menschen (z.B. MitschülerInnen) "fertig zu machen". Mehr zum Thema unter www.berlin-gegen-gewalt.de.

Ein open space ist ein Forum, in dem es kein vorgegebenes Programm, keine Podiumsdiskussionen unter Fachleuten, keine Folien oder langes Stillsitzen, das durch langersehnte Kaffeepausen für den Austausch mit anderen TeilnehmerInnen unterbrochen wird. Alle haben die Möglichkeit, ihre Anliegen zu benennen und mit anderen Interessierten daran zu arbeiten. Die gesamte Arbeits- und Zeitplanung gestalten die TeilnehmerInnen selbst.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden