Jugendliche entwickeln die Schule der Zukunft

Im Jahr 2020 haben Schulbücher ausgedient: Jugendliche setzen nachts einfach eine elektronische Lernmütze auf, die ihnen automatisch den aktuellen Lernstoff vermittelt. Dieses Wissen können sie am nächsten Tag im Unterricht praktisch anwenden. So jedenfalls sieht die Vision der Schülerinnen und Schüler des Klenze-Gymnasiums München aus. Heute präsentierten sie ihre Ideen vor Kultusminister Siegfried Schneider und Kai Panholzer, Managing Director Wrigley Germany.

09.02.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Perspektiven für die Schule im Jahr 2020 - Mutig in die Zukunft blicken." So lautete das Motto der Projektwoche der bundesweiten Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft, für die das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, die Stiftung Bildungspakt Bayern und die Wrigley GmbH gemeinsam die Patenschaft übernommen hatten. Sie diskutierten zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Klenze-Gymnasiums München, wie sie sich das Lernen und Lehren in Zukunft vorstellen. Wrigley ist bundesweiter Partner und Regionalsponsor von Jugend denkt Zukunft in Bayern.

Eine Woche lang waren die Jugendlichen im Ministerium und bei Wrigley zu Gast und beschäftigten sich mit Zukunftstrends für Bildung und Beruf. In einem Planspiel gründeten sie fiktive Referate des Ministeriums und entwickelten Konzepte für die Schule der Zukunft.

"Mich hat besonders beeindruckt, mit wie viel Begeisterung und Professionalität die jungen Menschen ihre Konzepte erarbeitet haben", sagte Siegfried Schneider, Staatsminister für Unterricht und Kultus in Bayern. "Sie haben eigenständig Ideen entwickelt, die das Lernen in Zukunft beschreiben." Schneider würdigte auch das Engagement von Unternehmen wie Wrigley für die Bildung und Erziehung. "Es freut mich sehr, dass Firmen wie Wrigley mit dafür sorgen, dass junge Menschen in Bayern und in ganz Deutschland eine Plattform für die Entwicklung innovativer Ideen rund um das Lehren und Lernen von morgen erhalten."

"Innovation ist für Wrigley seit der Gründung des Unternehmens vor über 100 Jahren das zentrale Thema und eng mit unser Erfolgsgeschichte verbunden. Als bundesweiter Partner des Innovationsspiels wollen wir Jugendliche zu kreativem, unkonventionellem Denken und Planen ermutigen", so Kai Panholzer, Managing Director Wrigley Germany. "Sie sind die Innovatoren und Gestalter von morgen. Die vielen frischen Ideen und der Elan, mit dem die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche an das Thema herangegangen sind, haben uns begeistert."

Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In nur fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah. Bisher haben Unternehmen bundesweit bereits über 290 Patenschaften mit Schulen geschlossen. Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ernannt.


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