Kabinett berät in den nächsten Wochen Vorschläge zur Entlastung von Schülerinnen und Schüler am achtjährigen Gymnasium
"Ich nehme die Sorgen und die Kritik von Eltern und Schülerinnen und Schüler an der Umsetzung des achtjährigem Gymnasium sehr ernst", erklärte Kultusministerin Marion Schick am Donnerstag (18. November) in Stuttgart. Sie führe seit ihrem Amtseintritt intensive Gespräche mit allen am Schulleben Beteiligten. "Aus meiner Sicht ist klar, dass die Kinder und Jugendlichen am achtjährigen Gymnasium künftig mehr Freiräume für ihre Freizeitgestaltung brauchen."
18.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDie Ministerin kündigte an, dass sie in den nächsten Wochen dem Kabinett Vorschläge zur Entlastung der Schülerinnen und Schüler unterbreiten werde, die zum nächsten Schuljahr in Kraft treten sollen.
Der Forderung der SPD, ein Nebeneinander von acht- und neunjährigem Gymnasium erteilte Ministerin Schick eine klare Absage. "Für die Schülerinnen und Schüler gibt es bereits einen sehr erfolgreichen neunjährigen Weg zur Hochschulreife über die beruflichen Gymnasien." Wichtige Zukunftsaufgabe sei es deshalb, die beruflichen Gymnasien zu stärken und weiter auszubauen.
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