Mit starken Netzwerken Hochbegabte fördern
Wie können Lehrkräfte hochbegabte Schülerinnen und Schüler besser fördern und welche Rolle spielen Netzwerke dabei? Diesen Fragen widmeten sich 180 pädagogische und psychologische Fachkräfte aus 13 Bundesländern, der Schweiz und Belgien beim Karg Fachforum am 26. Februar 2026.
25.03.2026 Bundesweit Pressemeldung Karg-StiftungDie Karg-Stiftung hatte zu einem länderübergreifenden Netzwerktreffen eingeladen. Die Teilnehmenden erhielten neue Impulse für Unterrichts- und Schulentwicklung und nutzten die persönliche Begegnung als Grundlage für neue Netzwerke.
Wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wert von Netzwerken einschätzen, zeigt der begleitende Filmbeitrag „Begabungsförderung gemeinsam gestalten“, der nicht nur die Fachkräfte zu Wort kommen lässt, sondern auch die Perspektive von Schülerinnen wiedergibt.
Die Förderung Hochbegabter ist kein Luxus
Begabtenförderung wird mitunter als Zusatzaufgabe oder gar als Luxus wahrgenommen. Die Praxis zeigt jedoch: Unterricht, der auch die Bedürfnisse hochbegabter Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, kommt allen zugute. Wenn Lernende ihre Potenziale entwickeln können, steigt die Lernzufriedenheit und Schule wird stärker als Bereicherung erlebt. Davon profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler selbst, sondern auch Lehrkräfte und das schulische Umfeld. Potenziale zu erkennen und gezielt zu fördern ist daher ein wichtiger Beitrag zu einem Bildungssystem, das unterschiedliche Begabungen berücksichtigt.
Kurzinfos
- Veranstaltung: Karg Fachforum Schule
- Veranstalter: Karg-Stiftung
- Datum: 26.02.2026
- Ort: Frankfurt am Main
- Ansprechpartnerinnen: Dr. Carolin Kiso, Dr. Nicole Miceli / Karg-Stiftung
- Ziel: Netzwerkbildung für die Förderung Hochbegabter im Schulsystem
- Teilnehmende: Lehrkräfte, Schulleitungen aus 13 deutschen Bundesländern, der Schweiz und Belgien
- Weiteres: Infos und Programm / Filmbeitrag
Nachhaltige Netzwerke schaffen
Gerade weil die Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler an vielen Regelschulen noch keine Selbstverständlichkeit ist, unterstützt die Karg-Stiftung Lehr- und Beratungsfachkräfte beim Aufbau solcher Netzwerke. Damit nachhaltige Strukturen entstehen, müssen Wissen und Erfahrungen aus Projekten weitergegeben werden. So profitieren auch andere Schulen von den gewonnenen Erkenntnissen und Lehr- sowie Beratungskräfte stärken langfristig ihre Kompetenz im Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder und Jugendlicher.
Fazit
Lehrkräfte brauchen starke Netzwerke.
Denn diese ermöglichen Austausch, stärken Professionalität und geben Sicherheit im pädagogischen Alltag. „Netzwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Hochbegabtenförderung. Durch die Vielfalt an Erfahrungen, Perspektiven und Expertise der unterschiedlichen beteiligten Akteurinnen und Akteure kann von- und miteinander gelernt werden und es entsteht eine neue Energie, um gemeinsam Schule noch begabungsfördernder zu gestalten“, so Dr. Nicole Miceli, Projektleitung Schule bei der Karg-Stiftung.
Karg-Stiftung
Die Karg-Stiftung engagiert sich für die Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher – in den Bereichen Frühe Bildung, Schule und Beratung. Ihr Ziel ist ein Bildungssystem, das auch Kinder und Jugendliche mit hohem kognitivem Potenzial gezielt fördert und fordert. Mit praxisnahen und wissenschaftlich fundierten Projekten sowie der Bereit-stellung von Fachinformationen berät, qualifiziert und vernetzt sie pädagogische und psychologische Fachkräfte. Gemeinsam mit Partnern aus Praxis, Wissenschaft und Politik setzt sie sich bundesweit für mehr Bildungsgerechtigkeit ein. Gegründet wurde die Karg-Stiftung 1989 von Adelheid und Hans-Georg Karg. Heute ist sie eine zentrale Akteurin der Begabtenförderung in Deutschland.
Ansprechpartner
Karg-StiftungSabine Wedemeyer
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niddastraße 35
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 160 909 849 16
E-Mail: sabine.wedemeyer@karg-stiftung.de
Web: www.karg-stiftung.de
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