"Kein Hauptschulsterben - Bayern investiert in diese weiterführende Schulart"

Bayern investiert kraftvoll in seine Hauptschüler und seine Hauptschule. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hat 2006 die Hauptschulinitiative auf den Weg gebracht mit dem Ziel: "Jede Schülerin und jeder Schüler soll die Hauptschule mit der Ausbildungsreife verlassen." Er baut die Hauptschule zu einer berufsorientierten Schule aus. Dazu wird vor allem die individuelle Förderung verstärkt, wichtige Fächer wie Deutsch und Mathematik werden in Module geteilt und die berufliche Orientierung wird gestärkt.

27.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Gebundene Ganztagsklassen gibt es derzeit an 161 Standorten; sie werden im kommenden Schuljahr auf mehr als 330 Standorte ausgeweitet. Derzeit bestehen in Bayern rund 1000 Hauptschulen. Von einem "Schulsterben", wie es in einer heute erschienenen Zeitung zu lesen war, kann keine Rede sein. Aufgrund der Schülerentwicklung wird im kommenden Schuljahr rund ein Dutzend Hauptschulen umgesprengelt.

Ausdrücklich hat Kultusminister Siegfried Schneider immer wieder darauf hingewiesen, dass einzügige Hauptschule erhalten werden sollen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarschulen lasse sich ein qualitativ hochwertiges Unterrichtsangebot sicher stellen.

Und Repräsentanten von Handwerkstag, Industrie- und Handelskammern sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hatten erst jüngst bestätigt, dass die bayerische Wirtschaft auf die Hauptschüler nicht verzichten kann.


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