Kinder lernen, wie Wissenschaftler arbeiten

Wie denken und arbeiten Wissenschaftler heute? Bereits in der Grundschule lernen die Sprösslinge, sich in wissenschaftliche Arbeitsweisen hineinzudenken. Anregungen dafür will das Landesinstitut für Schule und Medien Brandenburg (LISUM Bbg) auf einer Fachtagung am 5. Mai 2006 geben. Den über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollen am Beispiel der Optik Möglichkeiten vorgestellt werden, wie naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen in der 6. Jahrgangsstufe entwickelt werden können.

03.05.2006 Pressemeldung Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

Diese Unterrichtskonzepte wurden im Rahmen des Projekts "Physik im Kontext" (piko) entwickelt. Dieses Projekt wird vom Leibnitz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel in Zusammenarbeit der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen durchgeführt. "Das LISUM betreut die brandenburgischen Schulen, die sich an dem Projekt beteiligen", so der gastgebende Institutsdirektor, Dr. Jan Hofmann. "Mit diesem Projekt wollen wir, die naturwissenschaftliche Grundbildung junger Menschen verbessern und setzen dabei schon am Physikunterricht mit neuen Unterrichtskonzepten an, die das Interesse der Schülerinnen und Schüler an physikalischen und technischen Fragestellungen anregen sollen. Im Land Brandenburg arbeiten acht Schulen, die erproben, wie beispielsweise die konkrete Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht einbezogen werden kann."

Das Hauptanliegen bei der Erarbeitung dieses Konzeptes war und ist die Einführung der naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen im Physikunterricht der Grundschule. Das Experimentieren und Modellieren ist Thema aller Themengebiete des Rahmenlehrplans Physik.

Die Zusammenarbeit mit dem IPN Kiel brachte eine sehr intensive fachdidaktische Unterstützung und es erfolgt eine wissenschaftliche Auswertung, inwieweit die neuen Konzepte auf die Kompetenzentwicklung im Fach Physik, die Entwicklung des Fachwissens und das Interesse am Fach Einfluss haben.

Für Ihre Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Ines Fröhlich
Referentin für Mathematik und Physik, Tel. 03378 209-153
E-Mail: ines.froehlich( at )lisum.brandenburg.de


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