Kultusminister Goebel ruft zur Teilnahme an Informatikwettbewerb auf
Der Thüringer Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) ruft alle Jugendlichen im Freistaat bis 21 Jahre, die noch nicht ihre Ausbildung abgeschlossen bzw. noch keine Berufstätigkeit oder ein Studium aufgenommen haben, zur aktiven Teilnahme am 25. Bundeswettbewerb Informatik auf.
09.10.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer KultusministeriumEine der fünf Siegerinnen und Sieger des letzten Bundeswettbewerbs war die 18-jährige Gymnasiastin Cornelia Strauß aus Greiz. Sie erhielt eine Prämie in Höhe von 750 Euro und wurde zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Darüber hinaus wurde der ebenfalls 18-jährige Benjamin Karran vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt mit einem 500-Euro-Geldpreis ausgezeichnet.
Kultusminister Goebel begrüßt den Wettbewerb: "Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt die Informatik nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Sie ist das Herz der modernen Informationsgesellschaft. Umso wichtiger ist es, junge Menschen bereits frühzeitig an diese Wissenschaft heranzuführen und ihnen zu zeigen, wie informatorische Kenntnisse und Fähigkeiten im alltäglichen Leben anzuwenden sind. Dies zu erreichen ist seit 16 Jahren das Ziel des bundesweiten Informatikwettbewerbs. Er bietet die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitbetätigung und fördert Jugendliche mit besonderen Begabungen. Dass bei diesem hochkarätigen Wettbewerb zwei Thüringer Schüler überaus erfolgreich waren, verdient meine große Anerkennung. Ihre Vorbild soll alle jetzt teilnehmenden Jugendlichen zu weiteren Höchstleistungen beflügeln."
Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse an der Informatik zu wecken und zu intensiver Beschäftigung mit ihren Inhalten und Methoden sowie den Perspektiven ihrer Anwendung anzuregen. Angesprochen sind Jugendliche, die Computer nicht nur bedienen, sondern auch beherrschen wollen. Der Bundeswettbewerb findet seit 1980 statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert sowie von den Kultusministerien der Länder unterstützt. Träger des Wettbewerbs sind die Gesellschaft für Informatik und die Fraunhofer-Gruppe Informations- und Kommunikationstechnik. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler. Neben Sachpreisen und Urkunden für die Teilnehmer der ersten und zweiten Runde werden in der dritten Runde die Preisträger mit 500 Euro und die Bundessieger mit 750 Euro prämiert. Die Bundessieger werden in der Regel ohne Aufnahmeverfahren in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Der Einsendeschluss für die 1. Runde ist der 13. November 2006. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bwinf.de zu finden. Dort ist auch die Anmeldung möglich.
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