Kultusminister Olbertz trifft armenische Schülerinnen und Schülern

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz empfängt am 27. Juni 2007 um 17.00 Uhr eine Delegation von 15 Schülerinnen und Schülern und drei Deutschlehrkräften aus Armenien im Internat der Latina, Musikhaus, der Franckeschen Stiftungen in Halle zu einem Gespräch.

26.06.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt und die Republik Armenien verbindet eine langjährige Partnerschaft. Zum einen nimmt Sachsen-Anhalt seit 1995 die Ländervertretung im Rahmen des Kulturabkommens mit der Republik Armenien für die Gesamtheit der Länder der Bundesrepublik Deutschland wahr. Zum anderen unterzeichneten Sachsen-Anhalt und die Republik Armenien 1998 in Jerewan ein Memorandum, das den Rahmen für die Zusammenarbeit auf den Gebieten Hochschulbildung, Lehrerbildung, Schulpartnerschaften und Kulturaustausch absteckt. Eine 2005 von den Bildungsministern beider Länder unterzeichnete Gemeinsame Erklärung untersetzt dieses mit konkreten Maßnahmen. Die Zusammenarbeit im Schulbereich sieht im Rahmen von Schulpartnerschaften auch den Schüleraustausch vor.

Auf der Grundlage von vier Schulpartnerschaften, die sich bisher entwickelt haben, werden vom 26. Juni bis 17. Juli 2007 fünfzehn armenische Schülerinnen und Schüler sowie drei Deutschlehrkräfte in Sachsen-Anhalt zu Gast sein. Hier erwartet sie ein umfangreiches Programm. Den Auftakt bildet der Ankunftstag in Berlin, an dem sie ein Empfang seitens der armenischen Botschafterin und Berlinbesichtigung erwartet. Die erste Woche verbringen sie gemeinsam in Halle, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. So ist neben dem Deutschunterricht der Besuch der Franckeschen Stiftungen, der Halloren Schokoladenfabrik, des Zoos Halle und des Beatles Museums geplant, aber ebenso eine Stadtralley in Magdeburg.

Nach der Auftaktwoche werden die Schülerinnen und Schüler aufgeteilt und besuchen für zwei Wochen ihre Partnerschulen in Laucha, Droyßig, Naumburg und Halberstadt, wo sie am Unterricht teilnehmen werden. Durch die Unterbringung in Gastfamilien sollen sie typische Lebensgewohnheiten kennenlernen.


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