Bayern

Kultusminister Spaenle sieht Bayerns Weg mit differenziertem Schulwesen durch Umfrage von Allensbach bestätigt

"Die Umfrage des Instituts Allensbach zur Bildungspolitik und zum Lehreransehen bestätigt den bayerischen Weg, den Schülern je nach ihren Begabungen und Interessen ein differenziertes Schulangebot mit individueller Förderung zu unterbreiten." So kommentierte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die heute vorgelegte Erhebung der Meinungsforscher.

31.03.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Nur 32 Prozent der befragten Bundesbürger sind der Auffassung, dass eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule den Hauptschülern bessere Chancen eröffnet. Bayern setzt hier auf eine Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule, an der die Berufsorientierung und die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler verstärkt werden.

Die Einführung der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums überwacht Kultusminister Spaenle mit einem umfassenden Monitoring und einer Prozesssteuerung. "Mit großer Sensibilität müssen wir die Erfahrungen der Schüler und Eltern bei der Einführung der Oberstufe wahrnehmen und .- wo es nötig ist – rasch handeln. So können wir möglichst gute schulische Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erreichen." Die Umfrage von Allensbach hatte eine verbreitete Skepsis in den alten Ländern gegenüber dem achtjährigen Gymnasium notiert – dagegen eine große Offenheit in den neuen Ländern.

"Die Bildungspolitik ist bei den Ländern sehr gut angesiedelt", unterstrich Minister Spaenle, der auch Präsident der Kultusministerkonferenz ist. Auf Landesebene lasse sich für die Parlamentarier wie auch für die Regierung eine große Nähe zu den Bürgern sicherstellen, argumentierte er. Die Länder übten die Letztgestaltungskompetenz in gesamtstaatlicher Verantwortung durch die Kultusministerkonferenz aus. Durch Bildungsstandards werde sichergestellt, dass Familien mit Kindern beim Umzug keine Nachteile erleiden.

An einem besseren Lehrerimage müsse weiter gearbeitet werden. "Der Großteil unserer Lehrkräfte erbringt sehr gute Leistungen für unsere jungen Menschen. Sie erschließen unseren Kindern und Jugendlichen jeden Tag ein Stück Welt neu, das ist eine große Herausforderung. Das muss von den Bürgerinnen und Bürgern noch stärker wahrgenommen werden", so Minister Spaenle abschließend. Erst jüngst hatte der Minister gemeinsam mit den Lehrerverbänden eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung des Ansehens der Lehrkräfte unterzeichnet.


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