Schlechte Noten für die Bildungspolitik
Der Ärger um Unterrichtsausfall, zu große Klassen und die Schulzeitverkürzung im G 8 haben der Bildungspolitik auch in Bayern schlechte Noten beschert: Wie eine heute veröffentlichte Umfrage des Instituts Allensbach belegt, schneidet Bayern auch als Klassenprimus unter den Bundesländern nur mit einer alarmierenden drei minus ab. Anhaltenden Zündstoff liefert dabei insbesondere der massive Leistungsdruck am Gymnasium, der sich durch die überstürzte Verkürzung der Schulzeit von neun auf acht Jahre aufgestaut hat.
31.03.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen"Kultusminister Spaenle ist dringend gefordert, sich auf eine grundlegende Diskussion über die Zukunft des Gymnasiums einzulassen", forderte der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. Die Unterrichtsbedingungen in den Gymnasien müssten endlich auf nachhaltiges Lernen ausgerichtet sein, anstatt faktisch das kurzfristige Pauken von einer Prüfung zur nächsten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Grünen fordern dazu mehr Autonomie für die einzelnen Schulen, aber auch flexiblere Schulmodelle, um Druck von der Oberstufe zu nehmen.
http://www.gruene-fraktion-bayern.de
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