Kultusminister Spaenle zieht positives Fazit nach Bayern-Tour der BMBF-Initiative "BIOTechnikum"
Ein überaus positives Fazit zog Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zum Abschluss der Bayern-Tour des mobilen Labors BIOTechnikum, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert wurde. Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst war das BIOTechnikum unter dem Motto "Leben erforschen - Zukunft gestalten" drei Wochen lang in Bayern unterwegs.
02.07.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus"Dabei konnten unsere Schülerinnen und Schüler als Nachwuchsforscher der Wissenschaft hautnah begegnen und beeindruckende praktische Erfahrungen sammeln", erklärte Spaenle. Dies sei neben mehreren Initiativen, die Bayern zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer gestartet habe, ein "weiterer spürbarer Anschub für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)."
Im mobilen BIOTechnikum - einem doppelstöckigen Truck mit kompletter Laboreinrichtung - konnten die Teilnehmer selbst Experimente durchführen und mit erfahrenen Wissenschaftlern über biotechnologische Erkenntnisse, Verfahren und Anwendungsgebiete diskutieren. Zugleich lernten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Berufsfelder auf dem Gebiet dieser Schlüsseltechnologie kennen. "Damit wurde für unsere jungen Leute das in der Schule Gelernte real erlebbar - eine ideale Verbindung zwischen Theorie und Praxis", freute sich der Minister.
An insgesamt acht Standorten in allen bayerischen Regierungsbezirken hatte das BIOTechnikum in den vergangenen Wochen Station gemacht. Dabei nahmen rund 500 Schülerinnen und Schüler an biotechnologischen Praktika teil. Unter Anleitung von professionellen Wissenschaftlern isolierten sie im Labor unter anderem das Erbmaterial DNA aus Bakterien oder Mundschleimhautzellen, bestimmten die Virenlast fiktiver Patienten oder bauten mit Hilfe von Hibiskustee eine Solarzelle aus Pflanzenfarbstoffen.
Da das BIOTechnikum auch der Öffentlichkeit zugänglich war, haben in Bayern etwa 10.000 Interessierte das Angebot des Mobillabors genutzt und vertiefte Eindrücke in die alltägliche Arbeit von Bio-Wissenschaftlern gewonnen.
Weitere Informationen und Fotomaterial sind unter www.biotechnikum.eu abrufbar.
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