Kultusministerin Hohlmeier gratuliert drei Siegern des Landeswettbewerbs Alte Sprachen

Drei Mädchen dominierten in diesem Jahr den Landeswettbewerb Alte Sprachen, bei dem rund 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern ihre Latein- und Griechisch-Kenntnisse unter Beweis gestellt haben. Kultusministerin Monika Hohlmeier gratulierte den drei Siegerinnen in einem eigenen Schreiben. "Sie haben über die drei Runden des Landeswettbewerbs hinweg herausragendes Engagement, Eigeninitiative sowie Durchhaltevermögen bewiesen." Die Gewinnerinnen sind Magdalena Weichselgartner (Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg), Johanna Schott (Frobenius-Gymnasium Hammelburg) und Veronika Lang (Melanchthon-Gymnasium Nürnberg).

05.05.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Auch im Jahr 2004 mussten die Teilnehmer aus Latein- und Griechisch-Leistungskursen schwierige Texte übersetzen und knifflige Fragen beantworten. Voraussetzungen hierfür waren sehr gute Sprachkenntnisse, kombinatorisches Geschick und Einfallsreichtum. In der zweiten Runde bearbeiteten die 50 Besten verschiedene Hausarbeitsthemen: So war beispielsweise die Rolle von Geld und Reichtum in der augusteischen Dichtung zu untersuchen oder anhand einschlägiger Abschnitte aus dem Geschichtswerk des Thukydides zu analysieren, wie der Weg in den Krieg legitimiert wird. Im letzten Durchgang wurden die verbliebenen zehn Kandidaten zu einem Colloquium ins Staatsministerium eingeladen. "Mich faszinieren nicht nur die überdurchschnittlichen Sprachkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch ihre Spontaneität und Kreativität", zeigte sich die Ministerin beeindruckt. Damit werde auch das hohe Niveau dokumentiert, auf dem die alten Sprachen an den bayerischen Gymnasien unterrichtet werden.

Kultusministerin Hohlmeier stellte die große Bedeutung der Sprachen Latein und Griechisch als Orientierungshilfen in der Wissensgesellschaft heraus. "Beide Sprachen sind bis heute wertvolle Instrumente, um die Schülerinnen und Schüler mit den Wurzeln unserer Identität vertraut zu machen", betonte die Ministerin. Zugleich vermitteln sie wertvolle Schlüsselqualifikationen. Dies zeigen auch die Studienwünsche der Wettbewerbsteilnehmner in der dritten Runde: Sie reichen von Medizin über Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte bis hin zur Architektur. Die Siegerinnen kommen in den Genuss einer akademischen Starthilfe besonderer Art: Sie werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen, erhalten ein Stipendium, ein monatliches Büchergeld und können während ihres Studiums an verschiedenen Auslandsprogrammen der Stiftung teilnehmen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden