Kultusministerin Marion Schick: Jugendoffiziere werden seit Jahrzehnten eigenständig von Schulen nachgefragt
"Die Behauptung der evangelischen Kirche, durch die Kooperation des Kultusministeriums mit der Bundeswehr werde das Ausgewogenheitsgebot für Schulen unterlaufen, ist völlig abwegig. Die Schulen entscheiden in eigener Zuständigkeit über die Umsetzung - so wie es in der auch der Kirche vorliegenden Kooperationsvereinbarung explizit steht. Alle Angebote sind freiwillig", so Kultusministerin Marion Schick heute (1. Dezember) in Stuttgart.
01.12.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergMit der Kooperationsvereinbarung, die auch andere Bundesländer auf Initiative des Bundesministers der Verteidigung geschlossen hätten, bringe das Kultusministerium seine besondere Wertschätzung für die Beiträge der Jugendoffiziere in den Schulen zum Ausdruck. Die Angebote der Jugendoffiziere würden seit Jahrzehnten von den öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg eigenständig nachgefragt und wahrgenommen. Daran ändere sich nichts. "Die Einladung von Jugendoffizieren in den Unterricht kann eine Bereicherung sein, ebenso wie die Einladung von Referenten der Kirchen oder Friedensorganisationen. Die Lehrkräfte achten auf Ausgewogenheit, wie immer wenn sie Fachleute aus der Praxis in den Unterricht einbinden", so Schick.
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