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Kultusministerin Marion Schick: Schulstruktur hat mit Qualität nichts zu tun – Hier werden Debatten der Vergangenheit geführt

Anlässlich der Pressekonferenz des Netzwerks "In einer Schule gemeinsam lernen", dem u.a. GEW, SPD, Grüne und Linke angehören, erklärte Kultusministerin Marion Schick heute (21. März) in Stuttgart: "Die empirische Bildungsforschung besagt eindeutig, dass die Schulstruktur mit der Qualität von Schule und Unterricht rein gar nichts zu tun hat. Hier werden Debatten der Vergangenheit geführt."

21.03.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Laut einer McKinsey-Studie vom November 2010 konzentrieren sich erfolgreiche Systeme auf die Verbesserung des Unterrichts und auf die Lehrinhalte. Strukturmaßnahmen, wie zum Beispiel eine Verlängerung der Grundschulzeit, tragen kaum zum Erfolg bei. Die letzte IGLU-Studie besagt klar, dass eine gemeinsame Schulform die Probleme einer notwendigen differenzierten Förderung von schwächeren und stärkeren Schülerinnen und Schülern nicht lösen kann.

"Am Sonntag haben die Bürgerinnen und Bürger die Wahl, ob unsere erfolgreiche Bildungspolitik in unserem differenzierten Schulsystem, das jeder Schülerin und jedem Schüler optimale Voraussetzungen für den weiteren Lebens- und Berufsweg bietet, fortgesetzt oder durch unnötige Strukturexperimente aufs Spiel gesetzt wird."


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