Baden-Württemberg

Kultusministerin Schick: Werkrealschule zukunftsweisende Lösung zur Sicherung von Schulstandorten

Kultusministerin Marion Schick wies heute (6. September) die Behauptung der SPD zurück, die Schulversorgung würde sich mit der Einführung der Werkrealschule enorm verschlechtern. "Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung wird die Schullandschaft mit der Werkrealschule zukunftsweisend weiterentwickelt und so Schulstandorte gesichert", sagte Schick. "Im Gegensatz zur SPD bekennen wir uns klar zur Hauptschule. Deshalb war uns die Perspektive der kleinen Hauptschulen im ländlichen Raum immer ein vordringliches Anliegen." Die Partnerschaft mit den Kommunen bei der Weiterentwicklung sei ihr wichtig.

06.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Die Ministerin warnte davor, die neue Konzeption der Werkrealschule schon vor ihrem Start schlecht zu reden. Mit ihrer pauschalen Kritik verunsichere die SPD Schülerschaft wie Eltern. "Dieser neue sechsjährige Bildungsgang ist die richtige Antwort auf die veränderten Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft", so Schick. Gerade die Kombination aus individueller Förderung und konsequenter Berufsorientierung stärke die Ausbildungsreife und sichere damit den Übergang in Ausbildung und Beruf. Dass die Werkrealschule der richtige Weg sei, zeigen auch die Zustimmung der kommunalen Landesverbände und die Tatsache, dass die Werkrealschule bereits von Beginn an die Schulart mit den meisten Standorten landesweit sei.

"Die SPD bleibt sich in ihrer Rolle als Miesmacher treu und macht weiterhin keinerlei substantiell inhaltliche Vorschläge zur besseren individuellen Förderung von leistungsschwächeren Schülern", sagte Schick.


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