Kultusministerin Wolff besucht "Hessische Russisch-Olympiade" an der Carl-von-Ossietzky-Schule

Kultusministerin Karin Wolff besuchte heute im Rahmen der dort stattfindenden "Hessischen Russisch-Olympiade" die Carl-von-Ossietzky-Schule in Wiesbaden. Der Schulbesuch der Kultusministerin steht im Zusammenhang mit dem Petersburger Dialog, der am 14. und 15. Oktober in Wiesbaden stattfindet. Aufgrund dieses besonderen Anlasses und des herausragenden Engagements der Schule für die deutsch-russische Verständigung, wird die diesjährige 15. "Hessische Russisch-Olympiade" an der Carl-von-Ossietzky-Schule ausgetragen. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung auf Landesebene für Schülerinnen und Schüler, die Russisch lernen.

02.10.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Die Ministerin lobte das außergewöhnliche Engagement des Kollegiums, jungen Menschen das Erlernen der russischen Sprache zu ermöglichen. "Wir leben inzwischen in einer von Globalisierung geprägten Welt, in der Russisch für Millionen von Menschen eine Sprache der weltweiten Verständigung ist. Das Beherrschen dieser Sprache ist der Schlüssel für den Zugang zu den wirtschaftlich wachsenden Märkten der osteuropäischen Länder. Deshalb gebührt jeder Schule besondere Anerkennung, die ihren Schülerinnen und Schülern die Chance bietet, diese Sprache zu lernen", betonte die Staatsministerin. "Ebenso blickt die Carl-von-Ossietzky-Schule auf eine über zwanzigjährige Schulpartnerschaft mit dem Linguistischen Gymnasium Nr. 1513 in Moskau zurück. Vielen Teilnehmern bot sich durch dieses Partnerschaftsprogramm die außergewöhnliche Gelegenheit, Russland nicht nur aus Schulbüchern kennenzulernen, sondern hautnah Erfahrungen mit der russischen Kultur zu sammeln. Ihr besonderes Engagement für die deutsch-russische Verständigung hat die Schule aber bereits vor vielen Jahren bewiesen, als sie sich 1986/87 am ersten deutsch-sowjetischen Schüleraustausch beteiligt hat," lobte Wolff. Der Direktor der Moskauer Partnerschule, Dr. Alexander S. Bubmann, war bereits im Vorfeld zur Unterstützung der "Russisch-Olympiade" nach Wiesbaden gereist.

Hintergrund
Im Rahmen des 7. Petersburger Dialogs werden die Teilnehmer über zahlreiche gesellschaftspolitisch relevante Themen sowie über Fragen der deutsch-russischen Beziehungen diskutieren und sich verständigen. Ziel des Treffens ist die Förderung des Austauschs zwischen Deutschland und Russland und eine engere Zusammenarbeit in allen gesellschaftsrelevanten Bereichen.

Unabhängig davon findet seit 1977 alle zwei Jahre die "Hessische Russischolympiade" statt, die vom Hessischen Russischlehrerverband veranstaltet wird. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 aus öffentlichen und privaten Schulen Hessens, die mindestens seit zwei Jahren Russisch lernen. Die Wettkämpfe umfassen jeweils eine schriftliche und eine mündliche Prüfung sowie einen kreativen Beitrag, bei dem z. B. russische Gedichte vorgetragen oder Sketche in russischer Sprache aufgeführt werden. Die Siegerinnen und Sieger werden mit Buch - und Sachpreisen ausgezeichnet. Die Landessieger haben dann die Möglichkeit, an der anschließenden Bundesolympiade der russischen Sprache teilzunehmen. Dabei treffen sich alle drei Jahre die besten Russischschülerinnen und -schüler aus ganz Deutschland und ermitteln ihre Bundessiegerinnen und Bundessieger, die dann zur internationalen Olympiade nach Moskau fahren. Das Kultusministerium stellt für die Vorbereitung und Durchführung Fördermittel in Höhe von 6.500 Euro zur Verfügung.


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