Bayern

Kultusministerium startet zum Schuljahr 2012/2013 das Instrument der mobilen Reserve an Gymnasien

Das Bayerische Kultusministerium startet zum Schuljahr 2011/2012 mit dem Instrument der mobilen Reserve an den Gymnasien. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will ab dem neuen Schuljahr eine dreistellige Reserve an Lehrkräften für die Gymnasien zur Verfügung stellen. Diese sollen bei längerfristigen Erkrankungen und Ausfällen von Lehrkräften den Unterricht eingesetzt werden.

30.03.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Wir können mit diesem Schritt ein berechtigtes Anliegen der Landes-Eltern-Vereinigung an Gymnasien und des Philologenverbandes verwirklichen", so Minister Spaenle. Vorbild für die mobile Reserve an Gymnasien stellen die mobilen Reserven an Grund-, Haupt- und Mittelschulen dar. An Grund- und Hauptschulen unterrichten die Lehrkräfte nahezu alle Fächer, deshalb wurde dort das Instrument bereits in den vergangenen Jahren intensiv genutzt. Gymnasiallehrkräfte unterrichten in der Regel jeweils zwei Fächer. Minister Spaenle will das Instrument nun auch an den Gymnasien breiter einsetzen.

Zusätzliche Lehrkräfte für die Gymnasien für besondere Herausforderungen hat Minister Spaenle bereits bei der Einführung der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums bereit gestellt, als er ab dem Schuljahr 2009/2010 den staatlichen Gymnasien 300 Stellenäquivalente zusätzlich zur Verfügung gestellt hat.

"Neben der mobilen Reserve wird es an den Gymnasien auch künftig Mittel geben, um Aushilfskräfte zu beschäftigen", so Minister Spaenle.

Mit den mobilen Reserven schafft der Minister auch Einstellungsmöglichkeiten für gut qualifizierte Junglehrer.


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