Bayern

Kultusministerium zur Caritas-Studie zu Bildungschancen

Das Bayerische Kultusministerium nimmt zu der vom Caritas-Verband vorgelegten Studie zu Bildungschancen "Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss" wie folgt Stellung:

05.07.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  • Der Bildungserfolg jeder Schülerin und jedes Schülers ist das Ziel des bayerischen Schulwesens.

  • Die Studie bestätigt andere Untersuchungen wie den Bildungsbericht, dass der weitaus größte Teil der Schüler in Bayern einen Schulabschluss erwirbt. Allerdings unterscheidet sich die Datenbasis der Caritas-Studie von der in anderen einschlägigen bundesweiten Untersuchungen.

  • Der jüngste Bundes-Bildungsbericht bescheinigte Bayern eine Quote von 5,6 % an Schülern, die die Schule ohne Abschluss verlassen.

  • Bayern nimmt die Aussagen der aktuellen Studie ernst. Die Caritas-Studie bescheinigt dem Freistaat, zusammen mit Baden-Württemberg, den jungen Menschen bundesweit die besten Bildungschancen zu eröffnen. Bayern wird weiter intensive Anstrengungen unternehmen, um diese Quote noch weiter zu senken. Instrumente sind zum Beispiel:

    • die besondere Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund
    • der zum kommenden Schuljahr beschlossene Zuschlag an Lehrerstunden für Schulen, die besondere pädagogische Herausforderungen etwa in Ballungsgebieten bewältigen müssen
    • der weitere Ausbau der Ganztagsangebote - konsequent und bedarfsgerecht
    • Stärkung der Schullandschaft im ländlichen Raum

  • Mit der Initiative, Bildungsregionen zu gestalten, beschreitet Bayern zusammen mit den Kommunen und Schulen vor Ort einen Weg, die Bildungschancen der Kinder in allen Teilen Bayerns im Dialog mit allen beteiligten Einrichtungen weiter zu verbessern. Bayern kann dabei auf ein gutes Fundament bauen, wie die Bertelsmann-Stiftung im Deutschen Lernatlas vor Kurzem bestätigt hatte.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden