Landeswettbewerb "Jugend forscht 2007"

"Ein Ziel bildungspolitischer Bemühungen ist es, Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften oder für einen natur-wissenschaftlich ausgerichteten Beruf zu begeistern. Wettbe-werbe wie Jugend forscht leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dieses Ziel zu erreichen und darüber hinaus wichtige Qualifikationen zu fördern, deren Beherrschung in der Berufs-welt des 21. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung sein wird." Darauf hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Buse-mann heute (21.03.2007) bei der Feierstunde im Landeswett-bewerb "Jugend forscht 2007" in der Aula der Technischen Uni-versität Clausthal hingewiesen.

21.03.2007 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Insgesamt 353 niedersächsische Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen hatten sich mit 198 Projekten am Wettbewerb beteiligt. 35 Projekte, an denen 67 Schülerinnen und Schüler, 21 Mädchen und 46 Jungen beteiligt waren, schafften es bis in den Landesentscheid. In sieben Fachgebieten (Biologie, Che-mie, Technik, Physik, Mathematik/Informatik, Arbeitswelt und Geo und Raumwissenschaften) wurden jeweils drei Preise ver-geben. Die Landessieger nehmen am Bundeswettbewerb teil, der vom 17. bis 20. Mai 2007 in Hamburg stattfindet.

Drei mit je 100 Euro dotierte Sonderpreise wurden vom Nieder-sächsischen Kultusminister gestiftet. Damit werden besonders kreative Arbeiten mit originellen Lösungsvorschlägen ausge-zeichnet, die nicht unbedingt die Siegerinnen oder Sieger des Landeswettbewerbs sein müssen.

Die Sonderpreise erhielten

o Jaya Gupta (16) und Charlotte Kaiser (15) vom Her-mann-Billung-Gymnasium in Celle für Ihr Projekt "Tolle Knolle für´s stille Örtchen" zur Frage, ob Knoblauchknol-len als alternativer Sanitärreiniger verwendbar sind. Bei ihren Versuchen konnten sie zeigen, dass Knoblauch in der Tat eine antibakterielle Wirkung hat.

o David Ahlers (20), Lars Hüneke (20), Christian Schnur-pfeil (20) von der BBS-FOS Osnabrück-Haste für ihr Projekt "Wie erkunden wir unseren Acker mit einem Bal-lon von unten?" Ihre Lösung besteht in einem Helium-ballon, der mit einer Kamera bestückt ist. Sollte der Bal-lon einmal platzen, ist die Kamera mit einem Fallschirm ausgestattet. Die aufgenommenen Bilder werden an-schließend am Computer ausgewertet und ermöglichen so einen optimierten Düngemitteleinsatz in der Land-wirtschaft.

o Christopher Meyering (16), Benedikt Möller (15), Hend-rik Stukenborg (16) vom Gymnasium Liebfrauenschule Cloppenburg mit dem Projekt "Untersuchung und Wei-terentwicklung essbarer Folien". Ausgehend von einem im Chemieunterricht kennen gelernten Basisrezept hat-ten sie in umfangreichen Versuchsreihen eine Folie entwickelt, deren Reißfestigkeit die von herkömmlichen Plastikfolien übersteigt. Ihr Produkt ist biologisch abbau-bar und kann sogar verzehrt werden.

Eine Siegerliste des Landeswettbewerbs ist dieser Presseinformation angefügt.


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