Brandenburg

Lehrer-Bedarfe sind zu 100 Prozent gedeckt

Bildungsministerin Martina Münch weist die Kritik der GEW scharf zurück. "Von einem Schönreden kann überhaupt keine Rede sein. Der Lehrer-Bedarf der Schulen für das Schuljahr 2012/13 ist zu 100 Prozent gedeckt worden.

09.08.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Darüberhinaus haben wir die Pilotschulen Inklusive Grundschule so wie versprochen mit rund 100 Lehrkräften zusätzlich ausgestattet. Münch warf der GEW eine Verdrehung der Tatsachen und bewusste Irreführung der Öffentlichkeit vor. "Wer den Unterschied zwischen einer Vorab-Prognose und einer tatsächlichen Bedarfsanalyse nicht kennt, hat nicht begriffen, wie die Steuerung der Lehrerausstattung an unseren Schulen läuft, so Münch. "Eine Kritik auf der Basis von Halbwissen oder veralteten Prognosen ist fahrlässig und verantwortungslos.

Zum Hintergrund:

Das Bildungsministerium ist Anfang des Jahres in seiner Prognose der Lehrereinstellungen von einem Einstellungsbedarf (Ersatzbedarf für 100%-Deckung) von rund 440 Lehrerinnen und Lehrern für das Schuljahr 2012/13 ausgegangen. Dieser Planungswert wurde in der Folge um mehr als 100 Lehrkräfte für das Pilotprojekt "Inklusive Grundschule auf einen erwarteten Bedarf von rund 550 Lehrkräften erhöht. Die entsprechenden Stellen wurden zur Verfügung gestellt. Der tatsächliche Einstellungsbedarf hat sich bis Ende Juli von geplanten 550 auf insgesamt 450 Lehrerinnen und Lehrer verringert, da unter anderem nicht so viele Lehrkräfte aus dem Dienst ausgeschieden sind, wie in der Prognose erwartet und der tat-sächliche Beschäftigungsumfang einzelner Lehrkräfte höher ist als in der Prognose angenommen. Der Bedarf in Höhe von etwas mehr als 100 Lehrkräften für das Pilotprojekt "Inklusive Grundschule wurde den teilnehmenden Schulen in vollem Umfang zugewiesen.


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