Lehrer verdienen mehr als sie bekommen
Der Realschullehrerverband NRW unterstützt die Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) sowie der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nach einer Einkommenssteigerung von mindestens zehn Prozent für Lehrer und Polizisten in den nächsten zwei Jahren.
03.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Realschullehrerverband NRW"Lehrerinnen und Lehrer sind in den letzten Jahren als Versuchskaninchen für oft unausgegorene Schulreformen, als Prügelknaben für schwache PISA-Ergebnisse, als Feuerwehr für elterliche Erziehungs-Defizite und als Sparopfer zur Haushaltskonsolidierung missbraucht worden", sagt RLVVorsitzender Ulrich Brambach. "Was sie unter diesen Umständen geleistet haben, nötigt größten Respekt ab. Und es wird höchste Zeit, dass die Landesregierung ihnen diesen Respekt nicht nur mit warmen Worten erweist."
In der nächsten Einkommensrunde wird der RLV NRW dafür kämpfen, dass die Arbeit der Lehrkräfte nicht nur angemessen gewürdigt, sondern auch angemessen entlohnt wird. Brambach: "Die Landesregierung hatte nach ihrem Wahlsieg versprochen, dass im Bildungsbereich nicht gespart wird. Die Lehrerinnen und Lehrer an Realschulen haben davon noch nichts bemerkt."
Über den Realschullehrerverband NRW:
Der RLV NRW vertritt als landesweit einziger Lehrerverband dezidiert die Interessen der Lehrkräfte an den über 550 Realschulen in NRW, die mit rund 330.000 Schülerinnen und Schülern eine starke, intakte Schulform und eine Säule des Schulsystems bilden. Unter dem Dach des Deutschen Beamtenbundes (dbb) tritt der RLV NRW für ein vielgliedriges Schulsystem in öffentlicher und privater Trägerschaft ein.
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