Matschie: Viele Verbesserungen im neuen Schuljahr

Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie weist den Vorwurf der FDP-Abgeordneten Franka Hitzing, er wolle die Gymnasien "systematisch austrocknen", als absurd zurück. "Das ist eine typische Polemik, wie man sie von der FDP kennt. Mit der Realität hat das nichts zu tun", so Matschie.

13.02.2013 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Die Verwaltungsvorschrift zur Organisation des Schuljahres 2013/14 sehe keinerlei Absenkung der Zuweisungsfaktoren für Lehrerstunden an Gymnasien vor. "Im Kern geht es um den Fremdsprachenunterricht. Die zweite Fremdsprache wird nicht mehr ab Klasse 7, sondern ab Klasse 5 unterricht. Die Gesamtstundenzahl ist absolut gleich geblieben, sie wird nur auf mehr Schuljahre verteilt. Mehr ist nicht passiert", unterstreicht Matschie. Wenn Frau Hitzing jetzt meine, dass irgendetwas an den Stundenzuweisungen für Gymnasien "aufgedeckt" worden sei, dann disqualifiziere sie sich selbst. "Das einzige, was aufgedeckt wird, ist die Ahnungslosigkeit von Frau Hitzing."

Nach Matschie Worten enthalte die Verwaltungsvorschrift für das neue Schuljahr zahlreiche Verbesserungen für alle Schularten. So werden kleine Schulstandorte gestärkt, indem eine Mindestzahl von Lehrerwochenstunden für die Schulorganisation bereit gestellt wird. Auch die Tätigkeit von Beratungslehrern, an die sich Schüler bei Problemen wenden können, werde an diesen Schulen gestärkt. Für die Ausgestaltung des gemeinsamen Unterrichts werden Regelungen für den Einsatz der sonderpädagogischen Fachkräfte erlassen. Das verbessere die Planung des gemeinsamen Unterrichts. Für die Durchführung der individuellen Schulausgangsphase an Regelschulen erfolgt erstmals eine feste Zuweisung von Lehrerwochenstunden.

Matschie: "Das neue Schuljahr hält damit für Lehrer und Schüler zahlreiche Verbesserungen bereit. Aber das blendet die FDP bewusst aus, indem sie Gymnasien gegen andere Schularten ausspielt."


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