Meereswettbewerb "Forschen auf See" startet mit fünf Gewinnerteams aus ganz Norddeutschland!

Fünf Schülerteams aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gewinnen dieses Jahr beim Meereswettbewerb für Nachwuchswissenschaftler eine Forschungsexpedition auf dem Hamburger Forschungssegler ALDEBARAN. Der globale Klimawandel und seine Folgen auf die Meere sind auch in diesem Jahr die zentralen Themen, die sich die Schüler aus Jever, Hamburg und Lübeck ausgedacht haben. Auf den einwöchigen Expeditionsreisen in Nord- und Ostsee werden die Schüler von erfahrenen Wissenschaftlern des Hamburger Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften betreut.

07.06.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Die Projekteinreichungen der Gewinnerteams aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein überzeugten alle mit wissenschaftlich aktuellen und anspruchsvollen Konzepten in den Disziplinen Meereschemie, Meeresbiologie und Meeresphysik. Die Schülerprojekte behandeln schwerpunktmäßig das für Forscher hoch interessante und brisante Thema der exotischen Eindringlinge in unseren heimischen Gewässern, alle Gewinnerteams hinterfragen die Rolle des Klimawandels für unsere Ozeane. "Die Projektideen sind alle von hoher wissenschaftlicher Qualität", betont Prof. Dr. Martin Claußen, Sprecher des ZMAW in Hamburg. "Die Erfahrung aus den letzten beiden Wettbewerbsjahren hat gezeigt, dass wir auch dieses Jahr wieder damit rechnen können, begabte Schüler mit dem Wettbewerb "Forschen auf See" zur Ausbildung zum Wissenschaftler zu bewegen! Wir brauchen in den Zeiten des Klimawandels nichts dringender als hervorragende Nachwuchswissenschaftler!". Eine Jury aus Wissenschaftlern des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) hat in den letzten Wochen die fünf besten Projekteinreichungen von Schülern ab der 9. Klasse für den Meereswettbewerb "Forschen auf See" ausgewählt:

Die Gewinnerprojekte des diesjährigen Meereswettbewerbs sind:

Luisen-Gymnasium Bergedorf (Ausfahrt: 15.7. bis 20.7.) Ziel: Elbe
Wie wirkt sich die Topographie der Elbe auf die Tideströmungen aus?

Kurt-Körber-Gymnasium Hamburg (22.7 bis 27.7.) Ziel: Nordsee
Offshore-Anlagen - eine Gefahr für unsere Meere?

Mariengymnasium Jever (29.7. bis 3.8.) Ziel: Nordsee
Die Pazifische Auster - Ein Neozoon im Wattenmeer

Geschwister Prenski Schule Lübeck (5.8. bis 10.8.) Ziel: Nordsee
Auster contra Miesmuschel

Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium Lübeck (12.8. bis 17.8.) Ziel: Ostsee
Exoten und Vertriebene

Der Meereswettbewerb "Forschen auf See" ist ein Projekt des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften und findet unter der Schirmherrschaft der Hamburger Senatorin für Bildung und Sport, Alexandra Dinges-Dierig, statt. Der Wettbewerb dient der Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und soll die Nachwuchsforscher vor allem für das größte und wichtigste Ökosystem auf dem Planeten Erde begeistern. In zahlreichen Reportagen kann die Öffentlichkeit die Forschungsexpeditionen dank der besonderen technischen Ausstattung der ALDEBARAN im Fernsehen und Radio live miterleben.

Weitere Infos im Internet unter der Adresse http://www.meereswettbewerb.de

Weitere Informationen über:

www.meereswettbewerb.de
www.zmaw.org
www.aldebaran.org

ALDEBARAN Marine Research & Broadcast
Deichstrasse 48-50, D-20459 Hamburg
Fon: +49 (0) 40 32 57 21 - 0
Fax: +49 (0) 40 32 57 21 - 21

ZMAW
Susan Beddig
Bundesstraße 53
Fon: 040/42838-4237
Von Mittwoch - Freitag


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