Mehr Sicherheit für Tiefgekühltes

Fünfzehn Thüringer Nachwuchswissenschaftler werden acht Projekte beim 41. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vorstellen. Sie wurden gestern beim Landesentscheid in Jena mit ersten Plätzen ausgezeichnet und dürfen ihr Bundesland deshalb im Mai beim Finale vertreten. Insgesamt stellten sich 69 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 34 Projekten der Konkurrenz beim Landeswettbewerb.

24.03.2006 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Im Fachgebiet Arbeitswelt wurden zwei Arbeiten mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die 17-jährige Carolin Fleischmann vom Erasmus-Reinhold-Gymnasium in Saalfeld stellte verschiedene Indikatorsysteme vor, die nachweisen können, ob die Kühlkette bei Tiefkühlprodukten unterbrochen wurde. Mit Hilfe ihrer Methoden kann Frische, Hygiene und Sicherheit für tiefgekühlte Lebensmittel garantiert werden. Mit einem Landessieg in Arbeitswelt wurden außerdem Christoph Trabert (18) und Daniel Weyh (18) vom Staatlichen Gymnasium in Ilmenau für Ihr Projekt "Kreislauftrainingssystem mit pulsabhängiger Belastungsregelung" belohnt.

Fliegenmaden haben die Neugier des 19-jährigen Matthias Hölzer von der Berufsbildenden Schule für Gesundheit/Soziales in Jena geweckt. In seiner Arbeit untersuchte er die Wirkung von Maden auf humanpathogene Erreger und deren Einsatzmöglichkeiten in der Wundbehandlung. Die Jury verlieh dafür den ersten Preis in Biologie. Berthold Rasche (18), Niklas Gangloss (18) und Christian Heck (18) möchten Kriminaltechnikern helfen: Sie siegten in Chemie mit ihrem "Blutnachweis mittels Chemielumineszenz".

Christiane Heinicke (20), Studentin an der TU Ilmenau, darf Ihr Projekt "Volumenberechnung eines Tanks in Abhängigkeit von der Füllhöhe" auf dem Bundeswettbewerb vorstellen. Die Jury zeichnete sie mit dem Landessieg in Mathematik/Informatik aus. Die "Untersuchungen zur Erzeugung nanoskaliger Pulver mittels Laserverdampfung" von Stefan Heist (17) und Philipp Seemann (18) vom Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena gewannen den ersten Preis in Physik. Ein weiterer erster Preis in diesem Fachgebiet ging an Renata Krämer (16) und Cora Zerjenski (16) vom Staatlichen Gymnasium Ilmenau für ihre Untersuchung von "Schall – und seiner Wirkung auf das Hörempfinden".

Philipp Roth (18), Conrad Seeliger (18) und Johannes Bartz (18) vom Heinrich-Böll-Gymnasium wurden Landessieger im Fachgebiet Technik. Die Saalfelder untersuchten in ihrer materialwissenschaftlichen Arbeit die Reibungsvorgänge beim Einsatz verschiedener Metalle an OP-Tischen.

Der 41. Bundeswettbewerb findet vom 18. bis 21. Mai 2006 in Freiburg statt – gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Sick AG.

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