BNE

Nachhaltige Entwicklung: Umwelt­ministerium fördert 25 Bildungszentren

Umweltministerin Heinen-Esser: „Ob in der unmittelbaren Natur oder in virtuellen Experimentier-Werkstätten – die BNE-Regionalzentren fördern mit ihren vielfältigen Angeboten ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln“

04.06.2021 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Staatskanzlei NRW
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Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Mit insgesamt 2,4 Millionen Euro unterstützt das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen das landesweite Netz der 25 BNE-Regionalzentren. Mit der Förderung unterstützt das Land die Einrichtungen bei der Konzeption und Umsetzung von Angeboten einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Neu dazugekommen ist in diesem Jahr der Hof Wessels im Kreis Recklinghausen. Auf dem Lern- und Erlebnishof mit Kräutergarten, Obstwiese und Tierweiden bietet die Bürgerstiftung Herten Bildungsangebote und Aktionen, um Menschen für Natur und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

„Ob in der unmittelbaren Natur oder in virtuellen Experimentier-Werkstätten – die BNE-Regionalzentren fördern mit ihren vielfältigen Angeboten ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag, Nachhaltigkeit in Alltag, Beruf und Freizeit konkret umzusetzen“, so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Chancen der Digitalisierung nutzen

Als außerschulische Lernorte bereichern die BNE-Regionalzentren Lern- und Bildungsprozesse zum Beispiel in Kitas, Schulen und Hochschulen. Mit spannenden Natur- und Umwelterlebnissen zeigen die Regionalzentren, wie sich die Grundsätze der Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen umsetzen lassen. Dabei nutzen die Bildungszentren zunehmend auch die Chancen der Digitalisierung. Eine bundesweite Studie zum Naturbewusstsein von Jugendlichen zeigt, dass die Regionalzentren damit auf einen wichtigen Trend setzen. 71 Prozent der Jugendlichen waren laut Jugend-Naturbewusstseinsstudie 2020 „voll und ganz“ oder zumindest „eher“ der Auffassung, dass der Naturschutz die Chancen der Digitalisierung stärker nutzen sollte.

Der nun erstmals geförderte Hof Wessels hat seine Angebote hierzu um einen digitalen Bienenstock ergänzt. Sensoren ermöglichen die Messung von Innentemperatur und Gewicht, was Rückschlüsse auf die Entwicklung und Gesundheit der Bienenvölker ermöglicht. Zu den Angeboten von Regionalzentren gehören auch digitale Klassenräume zum Beispiel zu Tagfaltern, virtuelle Experimentierwerkstätten, Rallyes per App oder die Erstellung von Podcasts und Filmen.

Ein weiteres Beispiel ist die Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland. Sie gewann kürzlich mit der Aktion „Familie forscht – Kitas und Schulen auch“ beim Landes-Wettbewerb „Kooperation.Konkret.2021“ von Bildungspartner NRW. Die als BNE-Regionalzentrum geförderte Stiftung hatte mit weiteren Akteuren aus dem Kreis Borken digitale Angebote zur Unterstützung von Familien und Schulen während der Corona-Pandemie entwickelt. Im Zentrum stand das eigenständige Forschen von Kindern im schulischen oder häuslichen Umfeld bis zur 6. Klasse.

Weitere Informationen gibt es hier und hier.

Ansprechpartner

Staatskanzlei NRW

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