Nachhaltigkeit muss ein fester Bestandteil von Erziehung und Bildung werden
Die Landeselterninitiative für Bildung hat angesichts der bevorstehenden Kulutsministerkonferenz (14. und 15. Juni 2007) und ihres Gesprächs mit der Deutschen UNESCO-Kommission sowie einer beabsichtigten gemeinsamen Empfehlung dazu aufgerufen, Nachhaltigkeit zu einem festen Bestandteil von Erziehung und Bildung zu entwickeln. Das Bewusstsein, die Verantwortung für Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinn sollte zu einer selbstverständlichen Kompetenz für alle werden. Unter anderem in den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sollte dieses Ziel noch konsequenter und entschiedener als bisher in den Lehrplänen verankert werden.
13.06.2007 Saarland Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.Zwar seien die drei klassischen Dimensionen von Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – längst verankert in den Lehrplänen, in den Schulprogrammen, in außerunterrichtlichen Aktionen und Projekten. Es gehe heute aber nicht mehr nur darum, Verantwortung für die eigene unmittelbare Umgebung und Umwelt zu übernehmen. Es gehe zugleich um die Einsicht, dass die Zukunft weltweit ganz entscheidend davon abhängt, ob es uns gelingt, unsere Lebensgrundlagen wenigstens zu erhalten und zugleich die politischen und sozialen, die ökonomischen und ökologischen Verhältnisse für die Menschen der ärmeren Regionen deutlich zu verbessern. Die Vereinten Nationen stellen mit ihrer Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" größere Zusammenhänge her und vernetzen die einzelnen Bildungsziele auf einem höheren Niveau.
Eine Schlüsselrolle sehen die Eltern bei sich sowie den Lehrerinnen und Lehrern. Deshalb sollten Eltern die Bedeutung des Themas – auch für sich selbst – erkennen und ihren Kindern entsprechende Anregungen geben. Lehrerinnen und Lehrer sollten "Nachhaltige Entwicklung" in die Schulen hineintragen, in den Unterricht, in die Ganztagsangebote. Dafür brauchen sie Hilfestellungen, Unterrichtsmaterialien und Ideenpools.
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