"Nein, nein und nochmals nein!"

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) und amtierende Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) Max Schmidt widerspricht vehement Forderungen nach einer längeren gemeinsamen Schulzeit.

15.09.2014 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Klar gegen die Forderungen nach einer gemeinsamen achtjährigen Schulzeit für alle, wie sie vom Präsidenten des BLLV Klaus Wenzel formuliert worden sind, stellt sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) und amtierende Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) Max Schmidt: "Solche Vorstellungen sind abwegiger Unsinn! Sie zielen lediglich darauf ab, das erfolgreiche und leistungsfähige differenzierte Schulwesen in Bayern kaputt zu reden und die Realschule abzuschaffen! Wer aus ideologischen Gründen darauf verzichten möchte, dass unsere Schülerinnen und Schüler an der für sie jeweils ihren Begabungen und Neigungen am besten entsprechenden Schulart gefördert werden und lernen können, stellt sich selbst ins pädagogische Abseits. Vergangenen Dezember hat Herr Wenzel überraschenderweise noch von einem G 10 gesprochen, dann hat er sich an die Forderung nach einem G 9 angehängt, jetzt will er anscheinend ein fünfjähriges oder gar ein vierjähriges Gymnasium – ja weiß Herr Wenzel überhaupt noch, was er denn nun will? Eines ist auf jeden Fall klar: Die Zwangseinführung einer Einheitsschule hat in anderen Bundesländern in Vergangenheit und Gegenwart zu beängstigenden Qualitätseinbußen des Schulangebots für Schülerinnen und Schüler geführt. Eine Einheitsschule macht die jungen Menschen zu Verlierern, die um ihre persönlichen, individuellen Zukunftschancen gebracht werden. Deshalb sagen wir nein, nein und nochmals nein zu solchem Unsinn!"


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