Neue Lehrer- und Schülerdatenbank: Einführung wird mit Hochdruck betrieben

Im Rahmen der Umstellung der hessischen Lehrer- und Schülerdatenbank (LUSD) auf das Online-Verfahren hat Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, heute alle Schulleiterinnen und Schulleiter angeschrieben und betont, dass das Umstellen reibungslos organisiert werden soll: Er sei "nach wie vor davon überzeugt, dass die neue LUSD letztendlich die Funktionalität und die Stabilität bietet, die Sie zu Recht erwarten ... Ich versichere Ihnen, dass das Entwicklungsteam mit Hochdruck daran arbeitet, alle auftretenden Probleme zu beheben. Mit den jetzt vorhandenen Echtdaten der Schulen ist es uns auch möglich, die gelieferten Programmteile abschließend unter realistischen Bedingungen zu testen. Sie können uns helfen, indem Sie die eingerichteten Serviceprozesse für Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge nutzen."

16.02.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Angesichts von Startschwierigkeiten an Schulen mit gymnasialer Oberstufe, von denen eine ganze Reihe die Abiturzulassung erfolgreich mit der neuen Lehrer- und Schülerdatenbank durchgeführt hat, verweist der Staatssekretär darauf, dass die dort aufgetretenen Probleme inzwischen weitgehend behoben sind.

Schulen, die bereits begonnen haben, die Abiturzulassung mit der alten LUSD durchzuführen, wurden aufgefordert, die Migration der Altdaten in die neue LUSD jetzt vorzunehmen. Auf Wunsch könne dennoch das Abitur einschließlich Zeugnisdruck mit der alten LUSD komplett abgewickelt werden. Entstandene Mehrarbeit für die Abiturzulassung solle – wie bei der Zeugnisschreibung – ausgeglichen werden.

Leider gehe es auch bei der neuen LUSD nicht ohne Kinderkrankheiten ab, wie sie häufig mit dem Einführen neuer Software-Systeme verbunden sind. Trotz widriger Umstände, so Joachim Jacobi weiter, hätten die meisten hessischen Schulen die Migration der Altdaten durchgeführt und viele auch die Halbjahreszeugnisse mit der neuen LUSD erstellt: "Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken." Ärger könne er gut nachvollziehen, würdigte der Staatssekretär den "besonderen Arbeitseinsatz und Ihre Bereitschaft, die neue LUSD erfolgreich zur Anwendung zu bringen."


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