Unterrichtsprojekt

Neues, gemeinsames Projekt: „Bremer Recht macht Schule!"

Rechtsstaat. Was heißt das eigentlich konkret und wie funktioniert das Ganze im „echten Leben"? Was hat es mit dem Begriff „Justiz" auf sich und vor allem: Was hat das alles mit mir zu tun?

05.10.2021 Bremen Pressemeldung Bremen Senatskanzlei
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Genau diese Fragen - und einige mehr - sollen im Mittelpunkt des neuen gemeinsamen Projekts der Senatorinnen für Justiz und Verfassung sowie Kinder und Bildung stehen: „Bremer Recht macht Schule!" Unter diesem Titel soll künftig direkt im Schulunterricht deutlich gemacht werden, welche Bedeutung der Rechtsstaat auch für Schülerinnen und Schüler hat. Und das auf möglichst „lebensnahe" Weise – vermittelt durch Rechtsexpertinnen und -experten aus der Praxis.

Dazu Justizsenatorin Schilling:

„Wir als Ressort haben sozusagen den Rahmen geschaffen. Aber leben wird das neue Projekt vor allem durch das ehrenamtliche Engagement der Fachleute aus der Praxis. Ich freue mich daher besonders, dass sowohl der Bremische Richterbund als auch die Hanseatische Rechtsanwaltskammer sich sofort als Kooperationspartner angeboten haben. Mittlerweile haben sich schon zahlreiche Mitglieder beider Vereinigungen zum 'außergerichtlichen' Einsatz im Klassenraum bereit erklärt – dafür kann ich mich nur ausdrücklich bedanken! Gerade jungen Menschen unseren Rechtsstaat näher zu bringen, ist ein äußerst wichtiges Ziel".

Auch die Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Aulepp, freut sich über das Engagement und ergänzt:

„Ich hoffe und baue darauf, dass möglichst viele Schulklassen das neue Angebot nutzen, denn es ist einerseits eine tolle Möglichkeit hinter die Kulissen der Justiz und des Rechtsstaates zu schauen und andererseits ein wichtiges Anliegen, Schülerinnen und Schülern deutlich zu machen, was der Rechtsstaat für sie ganz persönlich und für unsere Demokratie bedeutet. Auch als ehemalige Jugendrichterin liegt mir die Zielsetzung des Projekts sehr am Herzen."

Welche (Rechts-)Themen im Rahmen des Projekts konkret behandelt werden, können teilnehmende Schulklassen dabei selbst bestimmen: Die Auswahl reicht vom (Jugend)-Strafrecht bis zum Justizvollzug. Die jeweils dazu passenden Fachleute – von (Staats-)Anwältinnen und Anwälte über Richterinnen und Richter bis hin zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Bewährungshilfe, der Rechtspflege oder dem Justizvollzug – werden im Gegenzug sozusagen „frei Haus" in den Klassenraum geliefert. Möglich sind im Rahmen des Projekts aber auch andere Formate wie etwa vor- beziehungweise nachbereitete Besuche einer Gerichtsverhandlung oder Vorstellungen der Tätigkeitsfelder der Justiz im Rahmen der Berufsvorbereitung. 

Nähere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner

Bremen Senatskanzlei

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