Philologen-Verband: Die Empörung über SPD-Pläne nimmt zu

Mit erstaunlicher Verbissenheit hat die SPD das Ende der Schulvielfalt in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Aggressivität und Konfliktbereitschaft prägen die Auseinandersetzungen der letzten Tage. Pseudowissenschaftlichkeit und Schlagwort-Politik dokumentieren, dass es nicht um bildungs-, sondern um gesellschaftspolitische Fragen geht.

30.08.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Entscheidend ist das Menschenbild, das hinter den schulpolitischen Vorstellungen steht. Menschen mit unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen haben, so der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen ein Recht darauf, nicht "gleich", sondern gerecht behandelt zu werden. "Jeder Mensch hat ein Recht auf Ungleichbehandlung!", erklärt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes. "Wer die Förderung der Schülerinnen und Schüler ernstnimmt, darf nicht die Schulformvielfalt einebnen!"

Anders als SPD, GRÜNEN und GEW streitet der Philologen-Verband für Vielfalt des Schulformangebots. Attacken gegen die Privat- und Ersatzschulen lassen wir nicht zu!

Mit Spannung erwartet der Gymnasiallehrerverband die Auseinandersetzung vor Ort um jede einzelne der mehr als 2 100 Schulen in Nordrhein-Westfalen.

"Wir haben nicht nur die Sachargumente auf unserer Seite", so Peter Silbernagel. "Wer will schon in eine Einheitsschublade gesteckt werden?"


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