Philologenverband erfreut über 400 "echte Lehrer" zum Schulhalbjahr
Erfreut hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt über die von Kultusminister Schneider bekannt gegebene Zahl von 400 Neueinstellungen an den Gymnasien zum Schulhalbjahr geäußert. Besonders positiv sei, dass es sich diesmal tatsächlich ausschließlich um "echte Lehrkräfte aus Fleisch und Blut" handele und nicht um sogenannte Stellenäquivalente. "Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden an den Schulen geradezu sehnsüchtig erwartet. Mit ihrer Hilfe wird es uns hoffentlich ein Stück weit gelingen, die seit Schuljahresanfang manchenorts prekäre Unterrichtsversorgung zu entspannen", ist der bpv-Vorsitzende vorsichtig optimistisch.
30.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)Gleichzeitig warnte Schmidt aber vor überzogenen Erwartungen an die Wirkung der heute verkündeten Stellenbesetzungen: "Diese seit über zehn Jahren höchste Zahl an Neueinstellungen zum Februar ist auch ein deutlicher Hinweis auf den weiterhin großen Nachholbedarf an unseren Gymnasien. Die Staatsregierung muss daher in den kommenden Jahren ihre ernsthaften Anstrengungen fortsetzen, den Personalbedarf der Schulen zu erfüllen und die Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer zu verbessern. Dann sehe ich nach dem Ende des neunjährigen Gymnasiums 2011 die realistische Chance, zu pädagogisch vernünftigen Klassengrößen zu kommen."
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