"Philologenverband und VOS verunsichern mit falschen Informationen Eltern sowie die eigenen Kolleginnen und Kollegen"
Der saarländische Minister für Bildung, Klaus Kessler, kritisiert die aktuellen Äußerungen des Saarländischen Philologenverbandes und der Vereinigung der Oberstudiendirektoren der saarländischen Gymnasien (VOS) zu den Stellenkürzungen im gymnasialen Bereich scharf:
23.04.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland"Wegen des G8/G9-Doppeljahrgangs wurden in der Vergangenheit im gymnasialen Bereich zusätzliche Stellen geschaffen. Der letzte G9-Jahrgang hat im Jahr 2009 Abitur gemacht. Deshalb gibt es allein im Kurssystem der Oberstufe 2.700 Schülerinnen und Schüler weniger. Insgesamt sind es 10 Prozent (oder rund 3.000) Schülerinnen und Schüler weniger als im Vorjahr. Demnach hat der gymnasiale Bereich einen Stellenüberhang von 190 Stellen. Von diesen werden nun lediglich 42 Stellen an andere Schulformen verlagert. In Verantwortung für alle Schulformen des Landes ist mir eine gerechte Personalausstattung wichtig. Die Schulform Gymnasium hat immer noch einen Stellenüberhang von 148 Stellen. Haben dies die Verbände nicht bemerkt oder bemerken wollen? Es drängt sich der Eindruck auf, dass der Saarländische Philologenverband und die VOS die Öffentlichkeit mit falschen Informationen und polemischen Äußerungen absichtlich täuschen. Dass sie damit unnötige Verunsicherung und Ängste bei den Eltern, aber vor allem bei den eigenen Kolleginnen und Kollegen auslösen, hat mit seriöser Interessenvertretung nichts mehr zu tun."
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